Freitag, 25. September 2020
Paris-Manhattan
Alice Ovitz ist jung, schön – und Apothekerin aus Leidenschaft. Nur mit den Männern tut sie sich schwer. Dass sie Mitte 30 und immer noch Single ist, stört Alice aber überhaupt nicht, denn sie hat ja Woody Allen. Mit dem US-Regisseur, dessen Filme und Lebensweisheiten sie seit ihrer Jugend liebt, führt sie immer dann Zwiegespräche, wenn sie deprimiert ist oder Rat braucht. Klarer Fall: Wenn es einen perfekten Mann für sie gibt, dann ihn!
Deshalb fällt es Alice nicht besonders schwer, dem Druck ihrer Eltern standzuhalten, die sie lieber heute als morgen unter die Haube bringen würden. Als sie den attraktiven Victor kennenlernt, scheint sich das Blatt aber endlich zu wenden. Der Haken an der Sache: Victor zeigt wenig amouröses Interesse, und dabei möchte Alice doch so gern erobert werden…
⚕ 👩🏼 💊 ❤️ 🎬
In ihrem Spielfilmdebüt erzählt Sophie Lellouche, von klein auf Riesenfan des „Stadtneurotikers“, eine kurzweilige Geschichte aus dem Leben, dass Amor seine Pfeile nicht zuerst ins Herz schießt, und, wie Woody Allen es so treffend sagt, »das Schwierige im Leben ist, Herz und Kopf zur Zusammenarbeit zu bringen.« Die Geschichte ist recht witzig, auch wenn man merkt, dass die Chemie nicht so ganz hinhaut. Aber die Idee mit dem Woody Allen-Dialog ist schon originell genug, sich den Film anzuschauen.

25.03.2020 | mz
Kategorien: Feature | Filme