Sonntag, 14. Juli 2024
Wunderland
Vom Kindheitstraum zum Welterfolg
Die Zwillinge auf dem Rummelplatz
Die Provence im Miniatur-Wunderland
Modellbauer bei der Arbeit
Gerrit Braun begutachtet die Drake-Passage.
Schienenverkehr im Miniatur-Wunderland
Die Zwillinge erkunden das Miniatur-Wunderland.
Die Zwillinge erkunden das Miniatur-Wunderland.
Auf in neue Welten!
Gerrit und Frederik Braun
Die Zwillinge in Rio
Das Wunderland erwacht zum Leben.
Bahnreisende im Miniatur-Wunderland
Modellbauer bei der Arbeit
Wunderland Vom Kindheitstraum zum Welterfolg Start 7. März 2024
Frederik und Gerrit Braun in der Provence
zurück
vor
 
Schon in ihrem Spielzimmer sind die Zwillingsbrüder Gerrit und Frederik Braun ständig damit beschäftigt gewesen, auf dem heimischen Fußboden mit Bauklötzen und Lego-Bausteinen selbsterdachte Welten zu erbauen. 2001 erfüllten sich die inzwischen erwachsenen Brüder ihren lang ersehnten Kindheitstraum und eröffneten in der Hamburger Speicherstadt ihr „Miniatur Wunderland“ – die Welt als Modellbau im kleinen Maßstab.
Als erstes entstand die Stadt Hamburg mit ihren Sehenswürdigkeiten, die sich im Mini-Stadtrundgang erleben lässt. Die Schweiz ist zu sehen mit ihren Bergen, engen Tälern und Seen oder Venedig, der Sehnsuchtsort schlechthin mit seinen Kanälen und dem verfallenden Charme einer einst goldenen Epoche.
Die Miniaturwelt wächst stetig weiter, Jahr für Jahr. Heute reicht sie von der Elbphilharmonie bis zur Antarktis. Das Projekt entwickelte sich zur größten Modelleisenbahn der Welt und wurde mit mittlerweile mehr als 1,5 Mio. Besuchern im Jahr zu einer der Publikumsmagneten in ganz Europa.
🎡
Sabine Howes Dokumentarfilm bringt diese magische Welt nun erstmals auf die große Leinwand. Über animierte Miniaturmodelle werden die Zuschauenden im Kino in dieses Modellbauland mitgenommen, in dem die beiden Gründer als animierte Figuren durch ihre selbst erschaffenen Landschaften streifen.
Er erzählt vor allem von den Menschen, die hinter diesem großartigen Modellbauprojekt stehen, von ihrer Kreativität und ihrer Begeisterungsfähigkeit, gemeinsam diese Modellstädte und Landschaften zu erschaffen.
Dabei schafft es die Filmemacherin, die Gefühle der Protagonisten auf das Publikum zu transferieren – nicht zuletzt durch die Gelegenheit, das Miniaturwunderland mit den animierten Miniaturbrüdern aus der herangezoomten Bodenperspektive zu betrachten, was man vor Ort so nicht zu sehen bekommt (es sei denn, man benutzt Kameras mit Zoomobjektiven).
Begleitet werden die Bilder von einer sanft beschwingten Musik von Jens Langbein und Robert Schulte-Hemming, die sonst hauptsächlich im Fernsehen (Morden im Norden, Der Bergdoktor) für die musikalische Untermahlung sorgen.
Wunderland ist eigentlich ein Muss für alle! Wer schon einmal dort war, wird einiges wiedererkennen, wer noch nicht dort war, wird danach die nächste Reise nach Hamburg planen. Aber das „Miniatur Wunderland“ ist praktisch wie Las Vegas – man kann alle paar Jahre dorthin kommen und wieder Neues entdecken…

14.06.2024 | mz
Kategorien: Kino