Sonntag, 19. Mai 2024
Home sweet Home
Wo das Böse wohnt
Maria vor dem Haus
📷 Gordon Muehle - © Constantin Film | VIAFILM
Als die hochschwangere Maria abends allein zurück in das entlegene Landhaus ihres Schwiegervaters fährt, das sie mit ihrem Verlobten Viktor gerade erst bezogen hat, ahnt sie nicht, was dort im Verborgenen lauert.
Erst scheint es ein ganz normaler Abend zu sein, doch während sie mit Viktor, der noch in der Kanzlei festhängt, telefoniert, gehen im Haus plötzlich alle Lichter aus. Als sie in den Keller hinuntergeht, um nach dem Sicherungskasten zu schauen, hört sie unheimliche Geräusche. Ein mysteriöses Atmen. Maria bemerkt nicht den geisterhaften Schatten, der hinter ihr in der Dunkelheit steht. Sie versucht, ruhig zu bleiben und der Sache auf den Grund zu gehen.
Im weitläufigen Keller entdeckt Maria einen geheimen Raum, in dem sie auf ein schreckliches Familiengeheimnis stößt. Panisch will sie zurück in die Stadt fahren, doch als sie aus dem Haus rennt, ist ihr Autoschlüssel verschwunden. Im selben Moment setzen auch noch Marias Wehen ein. Und das ist erst der Anfang einer unheimlichen und dramatischen Nacht, in der Maria um ihr eigenes Leben und das ihres Kindes kämpfen muss…
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Thomas Sieben, der bereits für den Netflix-Krimi Prey mit David Kross zusammengearbeitet hat, inszenierte diesen Gruselfilm in einer Einstellung in einem alleinstehenden Herrenhaus mit Anwesen vor den Toren von Berlin. Nach vier Wochen Probe mit Doppelgängern schaffte es das Team, den Film in nur drei Tagen fertig zu drehen. Am ersten Drehtag lief generell alles bereits ziemlich gut. Der zweite Drehtag ging dann voll in die Hose, speziell mit dem Ton gab es technische Probleme.
»Am dritten Drehtag konnten wir dann tatsächlich Fehler, die an den ersten beiden Tagen passiert waren, in die Handlung einbauen«, erinnert sich Produzentin Constanze Guttmann. »An einem der ersten Drehtage hatte eine Assistentin vergessen, eine Tür zur Küche zuzumachen, und der VFX-Geist erscheint dann später da hinten. Es lässt sich also sagen, dass uns manche Fehler auch geholfen haben.«
Produzent Friederich Oetker fügt zum Dreh schmunzelnd zu: »Es lässt sich jedenfalls festhalten, dass unser DoP Daniel Gottschalk einen neuen Weltrekord im Rückwärtsgehen aufgestellt hat. Er war wirklich immer in Bewegung, musste immer auf Nilam reagieren. Und dabei eben sehr viel Rückwärtsgehen.«

10.05.2024 | mz | Quelle: Constantin Film
Kategorien: Kino