Donnerstag, 24. Juni 2021
Concrete Cowboy
Harp und sein Sohn Cole
© Netflix, Inc.
Als der 15-jährige Cole von der Schule in Detroit verwiesen wird, schickt man ihn nach Nord-Philadelphia, um bei seinem entfremdeten Vater zu leben. Harp findet mit der Rehabilitierung von Pferden für innerstädtische Cowboys Trost in den Fletcher-Straßenställen, einer real existierenden schwarzen städtischen Reitergemeinschaft, die seit mehr als 100 Jahren einen sicheren Hafen für die Bewohner des Viertels bietet. Hin- und hergerissen zwischen seinem wachsenden Respekt für die Gemeinschaft seines Vaters und seiner wieder aufkeimenden Freundschaft mit seinem gestörten Cousin Smush, beginnt Cole, sein Leben neu zu ordnen, während die Ställe selbst von der Gentrifizierung bedroht sind.
Ricky Staub inszenierte den Film nach dem Roman „Ghetto Cowboy“ von Gregory Neri, der mit Hilfe von Lokalgröße Lee Daniels, dessen Film über Billy Holiday ebenfalls demnächst erscheint und für den Oscar® nominiert ist, mitproduzierte. »Die Ställe sind ständig von der Schließung bedroht, und wenn das passiert, werden wir diese Ställe nie wieder sehen«, sagt Produzent Lee Daniels. »100 Jahre Geschichte werden einfach verloren sein. Dass wir das mit diesem Film dokumentieren können, ist sehr stark. Wir sehen Philadelphia, wie wir es noch nie gesehen haben, und die Gesichter der Afroamerikaner in Philadelphia, wie wir sie nie gesehen haben.«

23.04.2021 | mz | Quelle: Netflix
Kategorien: Filme