Samstag, 22. Juni 2024
Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd), Cassie (Kathryn Newton) und Hope van Dyne/Wasp (Evangeline Lilly)
Dr. Hank Pym (Michael Douglas), Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Janet van Dyne (Michelle Pfeiffer)
Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd) und Tochter Cassie (Kathryn Newton)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Ant-Man (Paul Rudd) in Aktion
Hank Pym (Michael Douglas)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Janet van Dyne (MIchelle Pfeiffer)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Jentorra (Katy O'Brian)
Hope van Dyne/Wasp (Evangeline Lilly)
Quaz (William Jackson Harper) und Jentorra (Katy O'Brian)
Janet van Dyne (MIchelle Pfeiffer)
Hope van Dyne/Wasp (Evangeline Lilly)
Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Scott Lang (Paul Rudd)
Janet van Dyne (MIchelle Pfeiffer) und Hank Pym (Michael Douglas)
Cassie (Kathryn Newton), Kang (Jonathan Majors) und Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd)
Cassie (Kathryn Newton) und Scott Lang (Paul Rudd)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd)
Kang, der Eroberer (Jonathan Majors)
Janet van Dyne (MIchelle Pfeiffer)
Ant-Man
Cassie
Wespe
Janet
Hank
Kang
Krylar
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Scott Lang und Hope van Dyne erkunden weiterhin ihr Leben als privates und Superhelden-Paar. Das Leben ist schön: Scott hat ein Buch verfasst, Hope setzt sich für humanitäre Zwecke ein und ihre Familie (Hopes Eltern, Janet van Dyne und Hank Pym, und Scotts Tochter Cassie) ist endlich Teil ihres täglichen Lebens.
Cassie, so stellt sich heraus, teilt die Leidenschaft ihrer neuen Familie für Wissenschaft und Technologie, insbesondere in Bezug auf das Quantenreich. Doch ihre Neugierde führt zu einer unerwarteten Reise in die schier unendliche subatomare Welt, wo sie auf seltsame neue Kreaturen, eine angeschlagene Gesellschaft und einen Meister der Zeit stoßen, dessen bedrohliches Unterfangen gerade erst begonnen hat.
Scott und Cassie werden in eine Richtung gezogen, Hope, Janet und Hank in eine andere. Sie sind plötzlich in einer Welt im Krieg verloren und wissen nicht, wie oder ob ob sie jemals wieder nach Hause finden werden – Zeit, mal wieder die Superhelden heraushängen zu lassen…

»Look out for the little guy!«

Scott Lang

Mit Quantumania startet Marvels Kinouniversum in die mittlerweile 5. Phase und besitzt immernoch Herz und Humor, was man von den vorangegangenen Werken gewöhnt ist. »In den Ant-Man-Filmen ging es schon immer um Familie«, sagt Regisseur Peyton Reed, der erneut die kleinen und großen Figuren dirigiert. »In Quantumania vertiefen und verkomplizieren wir die Familiendynamik, während wir auf einer viel größeren Leinwand malen. In den ersten beiden Filmen haben wir unsere Zehen in das Reich der Quanten getaucht, und jetzt wollten wir dem Film ein ganz anderes Aussehen geben: Es ist ein episches Erlebnis.«
»Es steht viel auf dem Spiel«, fügt er hinzu. Ant-Man and the Wasp | Quantumania legt den Grundstein für mehrere nachfolgende Filme. »Das war für mich extrem aufregend. Die Erschaffung des Quantenreichs – das ist der ultimative Akt der Welterschaffung. Die Idee ist, dass sie tiefer in die Quantenwelt eindringen, als wir es in den vorherigen Filmen gesehen haben. Wir mussten nicht nur das Aussehen dieser Städte und Zivilisationen erschaffen, wir mussten auch die interne Logik und die Geschichte erschaffen und sie dann mit all diesen Kreaturen, Wesen und Strukturen füllen.
Wir haben eine Menge visueller Inspirationen zusammengetragen – von Elektronenmikroskop-Fotografien bis hin zu Bildern aus „Heavy Metal“-Magazinen aus den 70er und 80er Jahren. Ich habe all diese Bilder von alten Science-Fiction-Taschenbuch-Covern gesammelt – von Künstlern wie John Harris, Paul Laird, Richard M. Powers. Diese Bilder waren stimmungsvoll und wirklich launisch. Wir mochten dieses Gefühl und diesen Ton für das Aussehen des Quantenreichs.«

Der Film macht (wie immer bei Marvel) jede Menge Spaß und ist genau das, was Disneys Strange World sein wollte – ein Familienfilm und ein Abenteuer in einer fremdartigen Welt – ohne den diversen Zeigefinger der Inklusion. Zudem sind die Nebenfiguren im Film so divers wie nur irgend möglich. Allerdings, und das mag seine Vor- und Nachteile haben, erinnert das Ambiente sehr an Elemente aus Star Wars – so die „Cantina“, in der sich die diversesten Wesen tummeln, wie auch das Szenario des großen Eroberers und seiner Armee aus eigens geschaffenen Klonen.
Aber er besitzt dann doch wieder genug Marvel-Stempelfarbe, damit das Publikum nicht zu sehr abdriftet. Immerhin hat man die Anzüge der Titelhelden näher an die Comics angepasst. Auch die Figur MODOK ist kein Fremder aus der Marvel-Comic-Welt – hier allerdings aus einer anderen Figur adaptiert. Corey Stoll karikiert hier sich und seine Figur des Widersachers Darren Cross aus dem ersten Film mit Bravour. Zudem schaffen es die Filmemacher, dass man am Ende Mitleid für ihn bekommt!
Die eigentlichen Hauptrollen spielen hier aber Ant-Man Scott Lang, dessen mittlerweile erwachsene Tochter Cassie, die Kathryn Newton sehr sympathisch herüberbringt, Janet van Dyne, über die und ihre 30 Jahre im Quantenreich wir ein wenig mehr erfahren, sowie der Bösewicht Kang, den wir bereits als „Der, der bleibt“ aus der Serie Loki kennen, während Hope und Hank eher nur Stichwortgeber und notwendiger Ballast sind, der sich um die Hauptfiguren schmückt.
Mit den beiden Zusatzszenen im und nach dem Abspann kann man also darauf gespannt sein, was sich Kevin noch so alles für uns ausgedacht hat. Durch die Einführung des Multiversums sind den Fantasien keine Grenzen mehr gesetzt. Als Nächstes stehten die Guardians of the Galaxy mit ihrem vol. 3 bereit, das Anfang Mai in den Kinos abgespielt wird.

06.03.2023 | mz
Kategorien: Feature | Filme