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Die Internet-Ikone Magalie ist für schockierende Inhalte in sozialen Netzwerken bekannt. Nach einem mysteriösen Klavier-Vorfall während eines Videodrehs zieht sie sich gemeinsam mit ihrer persönlichen Assistentin in ein abgelegenes Bergchalet zurück. Die erhoffte Auszeit endet abrupt, als ein Journalist auftaucht und beginnt, sie zu erpressen.
Der Film entwickelt sich zu einer Medienparabel über das digitale Zeitalter und die Mechanismen der Social-Media-Kultur. Mit trockenem Humor und präziser Beobachtung zeigt Quentin Dupieux, wie Inhalte heute produziert und konsumiert werden. So entsteht eine absurde, ruhig erzählte, aber zunehmend verstörende Kritik an Öffentlichkeit, Selbstinszenierung und künstlerischer Selbstzerstörung.
