Freitag, 30. Januar 2026
Greenland
Greenland
Allison, Nathan und John Garrity auf dem Weg zum Flugplatz
© STX films | Tobis
In dem actiongeladenen Katastrophenschocker kämpft eine Familie ums Überleben angesichts eines Ereignisses, das die Auslöschung der Menschheit zur Folge haben könnte. Ein Komet, der auf die Erde zurast, sollte eigentlich nichts weiter als das Feuerwerk des Jahrhunderts bieten. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Komet Clark ein Planetenkiller ist, der Milliarden Menschen auf der ganzen Welt bedroht.
»Look, the sky is on fire!«
Nathan Garrity
John Garrity, seine entfremdete Frau Allison und ihr kleiner Sohn Nathan gehören zu den wenigen Auserwählten, die per Flugzeug in einen streng geheimen sicheren Hafen gebracht werden sollen, doch ihr Glück wendet sich zum Schlechten, als sie wenige Minuten vor dem Start voneinander getrennt werden.
John sucht verzweifelt nach Allison und Nathan, während Allison sich auf den Weg macht, um Nathan zu retten, der entführt wurde und medizinische Hilfe benötigt. Inmitten erschreckender Nachrichtenberichte über Städte auf der ganzen Welt, die von den Fragmenten des Kometen zerstört wurden, erleben die Garritys das Beste und Schlechteste der Menschheit, während sie gegen die zunehmende Panik und Gesetzlosigkeit um sie herum ankämpfen.
Endlich wieder vereint, und während die globale Apokalypse auf Null herunterzählt, gipfelt ihre unglaubliche Reise in einer letzten Chance auf Hoffnung: einem Flug in letzter Minute zu einem Zufluchtsort in einem riesigen Bunker in Grönland.
☄️
Ähnlich wie bei Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt finden wir hier ein ganz persönliches (Endzeit-)Drama vor: Eine zerrüttete Familie muss sich zusammenraufen, um ihre Chance auf Überleben eines Kometeneinschlags wahrzunehmen. Es ist ein Film, der einen mitnimmt – nicht nur auf eine abenteuerliche apokalyptische Reise, auch auf eine tief gefühlsbetonte Achterbahnfahrt.
Audiovisuell, effekttechnisch und schauspielerisch auf höchstem Niveau fiebert man mit den Garritys mit. Werden sie sich wiedertreffen, sich wiedervereinen, überleben? In Ric Roman Waugh fand Gerard Butler, der den Film auch mitproduziert hat, einen Regisseur, der ihn seit 12 Jahren begleitet. Er wollte ihn damals für seine erste Produktion Gesetz der Rache (2009) gewinnen, doch außer einer Freundschaft kam damals nichts weiter hervor.
Erst im vorigen Jahr konnte er ihn für seinen dritten Mike-Banning-Film Angel has fallen gewinnen. »Ric hat eine Art, die Eröffnungsszenen seiner Filme sehr schlicht zu drehen, und dann schleicht es sich an und packt einen, und die Schlichtheit ist einfach die Wahrheit jedes Augenblicks«, sagt Gerard Butler. »Und diese Momente sind wichtig, um einen auf diese Reise mit diesen Figuren mitzunehmen. Ich habe in Ric einen großartigen Teamkollegen, Freund und außergewöhnlichen Filmemacher gefunden.«
»Das Schöne am Filmemachen ist, dass man möchte, dass die Filme so realistisch wie möglich sind«, sagt Ric Roman Waugh, »deshalb haben wir viel recherchiert und uns mit der Wissenschaft beschäftigt, wie schnell sich Kometen bewegen und wie sie aus einem anderen Sonnensystem aus dem Nichts auftauchen und innerhalb weniger Stunden auf unserem Radar erscheinen können. Asteroiden, Kometen und Meteore können über Millionen von Jahren auseinanderbrechen, weil sie miteinander oder mit anderen Objekten kollidieren, bis es Millionen von ihnen gibt. Dadurch entstehen Monster, die jederzeit zuschlagen können. Die filmische Freiheit lautet: Was wäre, wenn?«
Also schnallen Sie sich an und halten Sie sich und Ihre Liebsten fest! — aber mit Abstand! Oder man wartet, bis der Film ins Heimkino kommt – die oft unruhigen Bilder wirken im Kino jedenfalls anstrengend.