Sonntag, 18. Januar 2026
Anaconda
Doug filmt Claire und Griff.
📷 Matt Grace - © CTMG, Inc.
Doug und Griff sind beste Freunde seit der Schulzeit. Zusammen mit Claire und Kenny haben sie damals selbst Horrorfilme gedreht. Während seine Freunde ihren normalen Lebensweg gegangen sind, versuchte sich Griff tatsächlich in Hollywood. Doch trotz einiger kleinerer Rollen ist er unzufrieden, vermisst seine Freunde und sehnt sich nach der Freude und Freiheit, die er in seiner Jugend beim Filmemachen empfunden hat.
Und so kommt es, dass er nach Buffalo zurück kommt und seinen Freunden die Idee in den Kopf setzt, noch einmal einen Film zu drehen. Doug ist zwar auch beim Filmedrehen geblieben, dreht jedoch lediglich Hochzeitsvideos, in denen er das jeweilige Paar in ein bekanntes Szenenbild setzt. Doch wird seine künstlerische Freiheit dabei gezügelt, denn kein Hochzeitspaar möchte durch einen Horrorfilm rennen.
Nachdem Griff erzählt, er habe die Rechte an Anaconda erworben, bekommt Doug feuchte Augen und überredet Claire und Kenny, dabei mitzumachen. Irgendwie klappt dann doch noch die Finanzierung und Planung, und schon befinden sich die Vier im Amazonasgebiet samt Schlange und Dresseur auf einem Hausboot.
Doch die Bekanntschaft mit der vermeintlichen Bootsbesitzerin Ana bringt so einiges durcheinander, und schon bald geht die Verfilmung Stück für Stück den Bach runter. Als dann tatsächlich eine Riesenanaconda auftaucht, geht es plötzlich um Leben und Tod…
»He said, his vision is blurry, which might suggest…«
Ronald „Griff“ Griffin jr.
Der Film entspringt der Fantasie des Mitautors und Regisseurs Tom Gormican, der eine einzigartige und clevere Wendung einbringt, indem er etabliertes geistiges Eigentum als Sprungbrett für eine originelle Komödie nutzt, in der neue Figuren mit den absurdesten Umständen in einer absolut unerträglichen Umgebung konfrontiert werden.
Jack Black und Paul Rudd spielen erstmals in einer Komödie zusammen, und das in gegensätzlicher Besetzung: Jack Black spielt diesmal den ernsthaften bodenständigen Familienvater, während Paul Rudd den Schlawiner mit der losen Zunge mimt. Hinzu kommen Thandiwe Newton als Liebesobjekt zwischen Beziehungen und Steve Zahn als liebenswürdiger Trottel — eine Rolle, die er zur Genüge kennt.
Herausgekommen ist ein witzig-klamaukiges Abenteuer für alle, die einfach mal abschalten wollen. Natürlich sollte man den Trailer nicht gesehen haben, da dort bereits eine Szene drin ist, die eine Wendung verrät. Dafür gibt es jedoch ein oder zwei zündende Sachen, die nicht im Trailer zu sehen sind, die für ordentliche Schenkelklopfer sorgen.

28.12.2025 | mz
Kategorien: Kino
Genres AbenteuerActionKomödieKrimiKumpelfilm