Samstag, 20. April 2019


Bryan Mills (Liam Neeson) wird sich dieses Mal den Kidnappern ergeben müssen…
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Eineinhalb Jahre ist es her, dass der pensionierte CIA-Agent Bryan Mills seine Tochter Kim aus den Fängen brutaler albanischer Mädchenhändler gerettet hat. Inzwischen lebt er zurückgezogen und nimmt nur noch selten Aufträge als Leibwächter an, so wie den eines Scheichs in Istanbul. Als ihn seine Frau Lenore und Kim in der Weltmetropole besuchen, wird das Familienidyll erneut schlagartig zerstört: Mills und Lenore werden gekidnappt.

Der Vater eines damals von Mills ermordeten Albaners sinnt auf Rache. Doch er hat sich mit dem falschen Gegner angelegt. Mit Hilfe seiner ganz besonderen Fähigkeiten setzt Mills alles daran, sich und seine Frau aus der Gewalt ihrer Peiniger zu befreien. Dabei ist er dieses Mal auch auf die Hilfe einer ganz bestimmten Person angewiesen – Kim, die nun in die Fußstapfen ihres Vaters treten muss…

„Ich weiß nicht, wer ihr seid. Ich weiß nicht, was ihr wollt. Falls es Lösegeld ist, muss ich euch sagen, ich habe kein Geld. Doch dafür habe ich etwas anderes, ganz besondere Fähigkeiten; Fähigkeiten, die ich mir während meiner langen Karriere angeeignet habe. Fähigkeiten, die aus mir für Leute wie euch einen Alptraum machen. Falls ihr meine Tochter sofort gehen lasst, ist die Sache erledigt. Ich werde euch nicht suchen, ich werde euch nicht verfolgen. Falls nicht, suche ich euch, finde euch, und töte euch.“

Die Warnung, die Bryan an die Entführer seiner Tochter richtete, und die anschließende Einlösung seines Versprechens kam beim Publikum weltweit an und verwandelte 96 Hours in einen der erfolgreichsten und rentabelsten Actionthriller der letzten Jahre. »Die Situation, in die Bryan gerät, kann jeder nachfühlen«, sagt Liam Neeson. »Wenn dein Kind in Gefahr ist, lässt du nichts unversucht, um es zu retten.«

»Taken hat einen Nerv getroffen«, stimmt Famke Janssen zu. »Ich glaube, es lag daran, dass sich alle diese Frage stellten: Wie würde ich reagieren, wenn ein Familienmitglied in Gefahr wäre? Wie weit würde ich gehen? Das Publikum hat sich wirklich mit Bryan Mills identifiziert.«

Die Rolle des Bryan Mills war für Liam Neeson ein bemerkenswerter Wendepunkt. Vor 96 Hours wurde er vor allem für seine Leistung in anspruchsvollen Dramen wie dem Oscar®-Film Schindlers Liste gefeiert. Mit dem Actionthriller 96 Hours erfüllte sich Neeson dann seine kühnsten Kindheitsträume, deshalb war die Rolle für ihn viel mehr als nur ein Job.

»Der Film hat den jugendlichen Draufgänger in mir angesprochen«, lacht er. »Es war die Gelegenheit, drei Monate in Paris zu verbringen, und Kampftraining zu absolvieren. Ich liebe körperliche Herausforderungen. Deshalb stellte der Film für mich eine willkommene und großartige Abwechslung dar.«

Für die Fortsetzung 96 Hours – Taken 2 konnte Neeson auf die Erfahrungen aufbauen, die er in 96 Hours, und seitdem in vielen weiteren Actionfilmen, gemacht hat. »Beim Dreh von The A-Team – Der Film lernte ich einen Waffenexperten des Militärs kennen, der immer noch aktiv ist«, sagt Neeson. »Ein riesiger Kerl, der plötzlich verschwand, während wir herumballerten. Als er nach vier Tagen mit einer Bauchschusswunde wieder auftauchte, wussten wir, dass er auf einer Mission im Irak oder in Afghanistan gewesen sein musste.«

Der stille Berater erzählte Geschichten über echte Geheimdienstoperationen, die auch Bryan während seiner CIA-Zeit erlebt haben könnte und Neeson schwer beeindruckten, und natürlich beeinflussten. »Ich meine, vergesst James Bond! Das war absolut echt, und er ist immer noch tätig. Er war wirklich eine ausgezeichnete Inspirations- und Informationsquelle.«

Neeson sagt, dass ihm die physischen Herausforderungen seiner Rolle besonders gefallen haben. »So etwas macht einfach riesigen Spaß, und wir hatten ein großartiges Stuntteam«, begeistert er sich. »Ich habe ein wunderbares Stuntdouble, Mark Vanselow, mein Kumpel und professioneller Wegbegleiter seit 12 oder 13 Jahren. Er ist für die richtig heftigen Sachen zuständig! Taken 2 war eine willkommene Gelegenheit, wieder mal mit ihm zusammen zu arbeiten und Kampftrainingseinheiten zu absolvieren.«

Bryans Begegnungen mit Murad sind unvergesslich, und Neeson gefällt der Showdown, die finale Schlacht zwischen Bryan und dem Bösen vom Balkan besonders gut. »Bryan ist in dem Augenblick längst an einen Punkt gelangt, wo ihn das ganze Töten ankotzt«, so Neeson. »Er ist zu einer Kampfmaschine geworden, die sich in einen stumpfen Tötungsmodus schaltet, wenn Bösewichte zu erledigen sind. Ich glaube, seine größte Angst ist es, dass diese Maschine ganz die Kontrolle übernimmt und alles Menschliche in ihm auslöscht. Zum Wohl seiner Tochter, seiner Frau und sich selbst, will er aufhören.«

Hauptsächlich spielt der Flm in Istanbul, einer Stadt, die selten in Filmen vorkommt. Olivier Megaton verbrachte viel Zeit damit, nach geeigneten Drehorten zu suchen und stundenlang durch die Stadt zu schlendern. Als dann die eigentlichen Dreharbeiten begannen, kannte er Istanbuls Straßen, Gassen und Durchgänge besser als die meisten der einheimischen Crewmitglieder.

Egal wo gedreht wurde, überall stießen die Crewmitglieder auf Sehenswürdigkeiten. Zu den Schlüsselorten des Films gehört die Süleymaniye-Moschee, eines der größten Bauwerke der Stadt, der Große Basar im Stadtteil Eminönü, ein Geschäftsviertel aus dem 15. Jahrhundert, das täglich von über 250.000 Menschen besucht wird, und ein traditionelles Hamam, in dem das explosive Finale stattfindet.

»Da wir quasi einen Freifahrtschein hatten, um hinter die Kulissen dieser unglaublichen Stadt zu schauen, kann man ihre reichhaltige Geschichte nahezu spüren«, schwärmt Maggie Grace. Genau wie der erfolgreiche Vorgänger ist auch die Fortsetzung mit hochkarätigen Nonstop-Actionszenen gespickt. Aber die örtlichen Gegebenheiten erforderten von den Filmemachern eine blitzschnelle Denkweise, um die Action an den zwar aufregenden, aber eben auch komplizierten Drehorten im Fluss zu halten.

Zu den unvergesslichsten Actionszenen neben den Kampfsequenzen gehört auch eine Autoverfolgungsjagd durch die Straßen von Istanbul, bei der Fahrschülerin Kim hinter dem Lenkrad sitzt. Sie ist verständlicherweise wie gelähmt vor Angst, als sie ihren Verfolgern ausgerechnet über einige der dichtbefahrensten Straßen der Welt entkommen muss.

Die Action im Film ist mal wieder äußerst unglaublich, so unglaublich, dass man fast glaubt, Bryan Mills sei in Wirklichkeit Qui-Gon Jinn – fehlte nur noch das Lichtschwert. Mit dem Titel hat sich der Verleih ja mal wieder die Krone aufgesetzt. Während die Filme im Original Taken und Taken 2 heißen, verwirrt man die Zuschauer mit dem „deutschen“ Titel 96 Hours, bzw. 96 Hours – Taken 2. Da kann man zwar nur mit dem Kopf schütteln, der atemberaubend spannenden Unterhaltung tut es jedoch nicht weh. Dass die uneinsichtigen Entführer ein dermaßen fadenscheiniges Motiv haben und Mills’ Fähigkeiten fast übermenschliche Züge erreichen, ist ebenso nebensächlich. mz

OT: Taken 2
F 2012

Action/Thriller
FSK: 16
96 min

mit
Liam Neeson (Bryan Mills) Bernd Rumpf
Maggie Grace (Kim) Magdalena Turba
Rade Serbedgia (Murad Krasnicki) Reinhard Kuhnert
Famke Janssen (Lenore) Anke Reitzenstein
Luke Grimes (Jamie) Manuel Straube
Leland Orser (Sam) Uwe Büschken
Jon Gries (Casey)
D.B. Sweeney (Bernie)
Kevork Malikyan (Inspektor Durmaz)
u.a.

drehbuch
Luc Besson
Robert Mark Kamen

musik
Nathaniel Méchaly

kamera
Romain Lacourbas

regie
Olivier Megaton

produktion
EuropaCorp
Grive Productions
Canal+
Ciné+
M6 Films

verleih
Universum

Kinostart: 11. Oktober 2012

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11.10.2012 | mz |
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