Donnerstag, 22. August 2019
image
Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger)
© 20th Century Fox

zur IMDb (function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=“http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js“;stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,’script‘,’imdb-rating-api‘); | Trailer | Filmseite | Beitrag teilen var a2a_config = a2a_config || {}; a2a_config.linkurl = „http://www.screenmagazin.com/post/42099890013/“; a2a_config.locale = „de“; a2a_config.color_main = „333“; a2a_config.color_border = „966“; a2a_config.color_link_text = „fff“; a2a_config.color_link_text_hover = „F63“; a2a_config.color_bg = „000“; a2a_config.color_arrow = „fff“; a2a_config.prioritize = [„facebook“, „twitter“, „google_buzz“, „email“]; http://static.addtoany.com/menu/page.js

Lange war er der zäheste und berühmteste Actionheld der Kinogeschichte, doch in den letzten Jahren übernahm Arnold Schwarzenegger eine andere aufreibende Rolle – als Gouverneur von Kalifornien. Jetzt gibt er in The last Stand nach 10 Jahren endlich sein mit Spannung erwartetes Comeback als Hauptdarsteller.

Die Rolle des Kleinstadtsheriffs mit wechselvoller Vergangenheit entspricht zwar Schwarzeneggers Status als hartgesottener Kinoheld, fügt ihm aber eine neue Dimension hinzu. Dieser raubeinige, mit allen Wassern gewaschene Gesetzeshüter hat eine Menge erlebt, glaubt aber, endlich eine friedliche Umgebung gefunden zu haben – bis die Bösewichte ausgerechnet in der Stadt auftauchen, die Owens sich ausgesucht hat, um ihnen zu entkommen.

»In diesem Film gibt es ein Wiedersehen mit dem Arnold, den wir vermisst haben – aber auch mit einem Arnold, wie wir ihn noch nie gesehen haben«, fasst Regisseur Jee-woon Kim zusammen, dessen Hollywooddebüt überraschenderweise mit Schwarzeneggers Rückkehr auf die Leinwand zusammenfällt. Der viel gepriesene Regisseur wurde für seinen eleganten Noir-Thriller A bittersweet Life, seine preisgekrönte Outlawkomödie The Good, the Bad, the Weird, seinen harten Horrorfilm I saw the Devil und seinen verstörende Geistergeschichte Zwei Schwestern gefeiert.

Für Produzent Lorenzo di Bonaventura, der alle drei Transformers-Filme, Salt und die G.I.-Joe-Serie verantwortet hat, ist The last Stand genau der richtige Stoff, für Schwarzeneggers Comeback – ein ebenso spannender wie origineller Knalleffekt: »Mir war klar, dass Arnold hier auf ungewöhnliche Art ins Kino zurückkehren kann – obwohl wir auch viel davon wiederfinden, was wir an Arnold schätzen.«

»Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, in dem er neu bestimmen kann, wer er ist. Er wird immer der starke Held bleiben, aber in diesem Film zeigt er neben seiner inneren Kraft durchaus auch eine verletzliche Seite. Hier geht es weniger um Individualität – vielmehr muss er wahre Führungsqualitäten beweisen.«

Seitdem Sheriff Owens nach einem missglückten Einsatz seinen Posten beim Los Angeles Police Department aus Schuldgefühlen aufgegeben hat, widmet er sein Leben dem beschaulichen Kampf für Recht und Ordnung im verschlafenen Grenzstädtchen Sommerton Junction. Die Ruhe in der Kleinstadt ist jedoch vorbei, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez aus einem FBI-Gefängnistransport entkommen kann und mit einer Geisel und den Mitgliedern seiner schwer bewaffneten Gangstergruppe in Richtung mexikanischer Grenze flieht. Dabei steuert er geradewegs auf Sommerton Junction zu.

Um den gejagten Verbrecher zu stellen, bevor er über die Grenze nach Mexiko verschwinden kann, versammelt sich die gesamte amerikanische Polizeimacht in Sommerton. Owens, dessen Kleinstadtpolizei von den eintreffenden Truppen für unfähig gehalten wird, will sich zunächst aus dem Geschehen heraushalten, stellt sich aber schließlich seiner Verantwortung und dem unausweichlichen Duell…

»Ein fantastisches Drehbuch«, kommentiert Schwarzenegger. »Es ist intensiv, dramatisch, bietet die Action, die ich schätze und die meine Fans von mir erwarten, aber gleichzeitig gibt es auch viele komische Szenen. Dies ist einer der Filme, in denen man sogar in sehr spannenden Situationen lacht.«

In der Tat hat der Film etwas Raubeiniges. Er erinnert an die klassischen Western, an Actionfilme der 90er Jahre und besitzt den Stempel des Südkoreaners, der sich u.a. in dem merkwürdigen Vorspann wiederfindet. Auch in manchen rasanten Kamerafahrten fragt man sich: Was soll das? Was war das denn? Das passt so gar nicht zum Rest des Films, der eher mit ruhiger Steadycam fotografiert ist. Auch der Soundtrack von Mowg klingt irgendwie merkwürdig nach einer Mischung aus Western und Korea-Pop.

Doch die stilistisch ungewöhnlichen Eigenschaften des Films werden durch hervorragende Schauspieler und natürlich mit wahnsinniger Action ausgeglichen. Da hat es Arnie schon schwer, die Zuschauer auf seine Seite zu ziehen, denn sein mechanischer Gegner lässt die Herzen einer Menge Autoliebhaber höher schlagen – die Corvette ZR1! Glücklicherweise pflegt di Bonaventura beste Beziehung zu General Motors. Schon bei den Transformers-Filmen hat er mit dem Konzern zusammengearbeitet. Jetzt stellt GM sechs der begehrten Corvettes zur Verfügung.

Dazu di Bonaventura: »Die Manager von GM glauben wirklich an unseren Film, und sie sind überzeugt, dass die Filmemacher ihren Wagen so auffassen, wie die Konzernleitung es tut. Dort wünscht man sich, dass die Corvette schnell fährt und cool aussieht – also genau das, was wir auch wollen.« Die Sonderanfertigung in The last Stand ist eine speziell getunete Version mit über 1000 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von etwa 400km/h.

Die Filmemacher legten größten Wert darauf, dass alle Verfolgungsjagd- und Stuntsequenzen möglichst realistisch wirken. Kim vermied möglichst computergenerierte Effekte und entschied sich in den meisten Fällen für mit der Kamera gedrehte Szenen alter Schule, wobei sorgfältig vorbereitete Stunts und real gedrehte Effekte im Vordergrund standen, gerade weil es in der Geschichte um den Triumph von Mut und Tapferkeit angesichts einer hochgerüsteten Übermacht der Bösewichte geht.

Für die Arbeit mit den Darstellern in den Autosequenzen war der sehr erfahrene Stunt Coordinator Darrin Prescott zuständig. Prescott koordinierte nicht nur die in atemberaubendem Tempo dahinrasenden Wagen, sondern auch etliche Schießereien, Jagden zu Fuß und Knochenbrecher-Nahkampf-Sequenzen, an denen meist Schwarzenegger beteiligt war.

Prescott hatte mit Schwarzenegger schon vor Jahren gearbeitet und merkte, dass der nach wie vor gern die Grenzen seiner Belastbarkeit auslotet. Über Schwarzeneggers Comeback sagt Prescott: »Es war, als ob er die Branche nie verlassen hätte. Er machte einfach weiter. Es war toll! Das ist Arnold, genau derselbe, mit dem ich vor 15 Jahren gearbeitet habe.«

Der erfahrene Coordinator war auch von Noriegas Engagement schwer beeindruckt, der sich für jedes Detail der Actionsequenzen interessierte und sich begeistert den intensiven Anforderungen der Kampf- und Fahrausbildung stellte. »Eduardo sagte von sich aus, dass er das lernen wollte und so viel wie möglich in den Kampf- und Fahrszenen selbst drehen wollte – was uns die Arbeit sehr erleichterte«, sagt Prescott. »Im Grunde war er völlig unvorbelastet. Es ist ein großes Vergnügen, mit jemanden wie ihm zu arbeiten.« Immer wenn das Fahrrisiko zu hoch war, sprang der Stuntfahrer Jeremy Fry für Noriega ein. Fry war es auch, der den 1,5t schweren Wagen durch Szenen steuerte, wie es sie buchstäblich nur im Kino geben kann.

Doch es hat den Anschein, als ob für Kim diese Magie etwas ganz Alltägliches ist. Prescott erinnert sich: »Der Regisseur fragte uns: „Schafft ihr es, dass ein Bus eine 180-Grad-Wendung macht, wenn die Straße nur drei Autolängen breit ist?“ Unsere Antwort: „Hey, das ist Hollywood, nichts ist unmöglich. Die Frage ist nur, ob wir es uns leisten können.“

Also brachte das Effekteteam Laufrollen unter dem Bus an, damit Jeremy den Bus durch die enge Straße lenken konnte, in der sich auf beiden Seiten echte Läden befinden. Er fuhr in die Straße, drückte den Knopf, und das Heck des Busses wurde ein wenig angehoben, sodass die Räder etwa zwei Zentimeter in der Luft hingen – dann rutschte der Bus auf den Rollen wie auf einer Eisbahn und machte in der engen Straße eine perfekte 180-Grad-Wendung. Echt cool!«

Doch trotz all der Stunts, Automanöver und Gefechte war und blieb die größte Attraktion am Set die Gegenwart von Arnold Schwarzenegger, der alle Beteiligten zu Höchstleistungen inspirierte. Der beliebte Charakterdarsteller Luis Guzmán wollte die Chance nicht verpassen, mit Schwarzenegger zu arbeiten. »Ich habe in meiner Jugend alle Filme von Arnold gesehen, und jetzt durfte ich plötzlich neben ihm auftreten«, freut sich Guzmán. »Das war eine wunderbare Chance.«

Sheriff Owens’ erfahrenster Mitarbeiter wird von seinen Kollegen Figgie genannt. »Luis ist sehr lustig und sehr talentiert. Durch ihn wirkt Figgie sehr liebenswert«, sagt Kim. Dazu di Bonaventura: »Im Skript war Figgie überhaupt nicht komisch, doch jetzt biegen wir uns vor Lachen, wenn er auftritt. Luis spielt ihn als Lebenskünstler, der das Staunen nicht verlernt hat. Wir mögen ihn, weil er sich nie verstellt. Wir wissen immer ganz genau, was er denkt und empfindet.«

Neben Guzmán spielt Jaimie Alexander Deputy Sarah Torrance, die einzige Frau im Team. Sie wurde mit ihrer Superheldenrolle in dem Actionepos Thor und mit der ABC-Familienserie Kyle XY bekannt. Diesmal übernimmt sie einen sehr menschlichen Part, denn Sarah weiß nicht, ob sie das Zeug zur Heldin in sich hat – bis es hart auf hart kommt. Kim bewunderte sie in Aktion: »Jamie ist schön, verkörpert aber auch die Kraft und den Mut eines echten Texas-Girls. Sie ist unser einziger weiblicher Held, konnte aber in jeder Situation mit den Männern mithalten.«

Alexander freute sich über die Rolle einer ganz normalen Frau, die in der Krise über sich hinauswächst, obwohl sie sich das gar nicht zugetraut hat: »Sarah ist keine Superheldin, und das ist auch gut so. Sie ist verletzlich wie jede Frau, aber sie merkt bald, wie stark sie wirklich ist. An ihr ist nichts ungewöhnlich, aber sie versucht etwas aus sich zu machen. Eine so realistische Rolle durfte ich bisher nur selten spielen, denn oft habe ich Science-Fiction-Figuren verkörpert. Umso schöner war es, jemanden darzustellen, den es in unserer Welt tatsächlich geben könnte!«

Das jüngste Mitglied im Team der Cops ist der Neuling Jerry, gespielt von Zach Gilford, der als Quarterback Matt Saracen in der langjährigen Hitserie Friday Night Lights bekannt wurde. Von ihm war Kim am meisten überrascht: »Ich kannte Zach nicht, hatte nur von seinem Ruhm durch Friday Night Lights gehört. Er überzeugt wirklich als Kleinstadtjunge mit großen Träumen, und seine Geschichte bildet das emotionale Zentrum der vor ihnen liegenden Kämpfe.«

Als Sheriff Owens merkt, dass er Verstärkung braucht, muss er zwei Leute aus dem Ort rekrutieren, die ihre Chance wittern, voranzukommen. Der Museumsbesitzer Lewis Dinkum wird auf unverwechselbar komische Weise von Johnny Knoxville gespielt. Berühmt ist dieser für seine verrückten Stunts und seinen abseitigen Humor – so für seine Rollen in Filmhits wie Jackass und Men in Black 2 – die Rolle des Dinkum war wie für Knoxville gemacht. Dazu Kim: »Johnny ist urkomisch, aber durchaus nicht nur ein Komödiant. Er versucht, seine Bandbreite ständig zu erweitern. Und das sieht man seiner Darstellung durchaus an.«

Der unwahrscheinlichste Kandidat für den Sheriffstern sitzt zu Beginn der Story hinter Gittern: Frank Martinez, der Rowdy des Ortes, der sich eines Besseren besinnt. In dieser Rolle ist der aufstrebende brasilianische Jungstar Rodrigo Santoro besetzt. Kinofans kennen ihn nicht nur als romantischen Liebhaber Tatsächlich… Liebe!, sondern auch als fanatischen Despoten König Xerxes in 300. Fans kennen ihn auch als Soap-Darsteller Paolo aus J.J. Abrams’ Mysteryserie Lost.

Santoro freute sich besonders auf die Actionaspekte: »In aufwändigen Actionfilmen sind die Figuren in der Regel überlebensgroß. Sie gehen bis an ihre Grenzen. Wo kann man schon mit 400km/h über die Piste fegen, ohne den Führerschein zu verlieren? Ich merke allmählich, wie viel Spaß das bringt.« Begeistert schaute er auch zu, wie Arnold den Arnold spielte. »Ich finde, dass große Actionhelden meist nicht als Helden geboren werden«, sagt Santoro abschließend:

»Sie sind normalerweise ganz gewöhnliche Leute, die in ungewöhnliche Situationen geraten und sich der Aufgabe stellen. Arnold ist alles andere als gewöhnlich, aber in dieser Story ist er ein Cop, der in seine Heimat zurückkehrt, um als normaler Sheriff seinen Dienst zu tun – abseits der großen Verbrechen, nur dass die Verbrecher ihn ausgerechnet hier heimsuchen.«

Kim freute sich besonders darüber, einen hochkarätigen Schauspieler wie Forest Whitaker besetzen zu können: »Er spielt die Rolle erstklassig. Er hat eine unbändige Energie. Als ich einmal in seine Skriptkopie schaute, fand ich dort mehr Notizen als in meinem eigenen Exemplar. Was wieder einmal zeigt, dass große Schauspieler nicht als solche geboren werden – sie erarbeiten sich das mit viel Schweiß und Mühe.«

Whitaker war über die Arbeit mit Kim begeistert: »Zwei elementare Dinge zeichnen seine Film besonders aus: Erstens der Stil: Seine Filme sind poetisch und loten das Innenleben der Figuren sehr tief aus. Zweitens: die optische Schönheit – selbst im Actiongenre. In seinen Filmen gibt es poetische Momente der Gewalt. Damit das gelingt, braucht man außergewöhnliche Fähigkeiten.«

Whitaker interessiert sich für das Thema Gut gegen Böse, das sich als roter Faden durch den gesamten Film zieht: »Ein Held stellt sich einer überwältigenden Übermacht – dem Establishment, der Gesellschaft, den Verbrechern, und wir fiebern mit, weil ein Underdog in Gefahr gerät. Der Gegenpol ist ein starker Bösewicht, fast überlebensgroß, eine Art Halbgott, weil ihn offenbar niemand aufhalten kann – bis er dem Helden begegnet.«

Bei der Besetzung des abgefeimten Bösewichts, dem internationalen Drogendealer Cortez, bemühten sich die Filmemacher um das genaue Gegenteil der sonst üblichen, schmierigen Unterweltbosse. Cortez sollte vielmehr besonders clever, elegant, raffiniert und technisch versiert wie einer der Manager auf der Liste der „Top 500“ in Fortune wirken. Gleichzeitig ist er einer der kaltblütigsten Männer, die je einen Maßanzug getragen haben. Diese Kombination bot der angesagte und aufstrebende spanische Darsteller Eduardo Noriega.

Noriega nennt Cortez augenzwinkernd »einen verwöhnten Jungen. Ich habe mal in der Zeitung gelesen, dass ein Mann eine Schule gekauft hat, damit er den Lehrer feuern konnte, der seinen Sohn ausgeschimpft hatte. Sofort dachte ich: Das würde Gabriel Cortez auch fertigbringen. Er ist sehr mächtig, verfügt über viel Geld und glaubt, dass man alles kaufen kann. Er ist es gewohnt, alles zu bekommen, was er sich wünscht. Entsprechend kann er sehr gefährlich werden, wenn etwas nicht nach seinen Wünschen läuft.«

Um ihm den Weg in die Freiheit zu ebnen, engagiert Cortez den brutalen Schergen Burrell, dem der altgediente Schurkendarsteller Peter Stormare die entsprechend bedrohliche Aura verleiht. Für di Bonaventura war Stormare zuvor in Constantine aufgetreten. Dazu der Produzent: »Ich erinnere mich, wie Peter darin den Satan gespielt hat – für mich einer der tollsten Momente als Produzent. Als Burrell ist Peter äußerst selbstbewusst, ein zynisch komischer Gegenspieler. Als er Owens und sein Team konfrontiert, merkt man diesem kaltblütigen Söldner an, wie amüsiert er ist, dass sich ihm diese Kleinstadtcops in den Weg stellen. Er und Chris gestalten die Schurkenrollen wunderbar aus, die sonst vielleicht nur zweitrangige Chargen wären.«

Schwarzenegger sagt abschließend: »Das Wunderbare an The last Stand ist die Underdogstory, wie sie überall auf der Welt passieren kann. Eine meiner liebsten Aufgaben als Gouverneur war die Verleihung von Tapferkeitsmedaillen an Polizisten, die Außergewöhnliches geleistet hatten – also mehr, als es ihre Pflicht gewesen wäre. Ich habe ihre Leistungen laut vorgelesen, und oft klang das unmöglich. Die Leute sagten: „Kein Mensch kann so etwas zustande bringen.“ Doch manche Menschen leisten Erstaunliches – und genau das ist die Situation in The last Stand. In der Kleinstadt gibt es einen Sheriff und ein paar Cops, und wenn der gefährlichste Drogenlord in die Stadt einfällt, dann geht es rund!«

Genau! Es geht jede Menge rund in dem nicht ganz so runden Film. Arnie ist wieder da und gibt einen souveränen Einstand. Man spürt dem Film viel Herzblut an, auch wenn die Inszenierung an einigen wenigen Stellen etwas holprig wirkt. Aber Schauspieler und Drehbuch sind in Bestform und lassen auf mehr solcher Filme hoffen. Allerdings kommt der Film in einer geänderten Fassung in die Kinos, um den Film einem Publikum ab 16 Jahren zeigen zu können. Dabei wurden hauptsächlich explizite Sachen wie Knochenbrüche oder Kugeltreffer geschnitten, die zusammen 22 Sekunden ausmachen. Warum splendid, der Verleih, der ungeschnittene Filme als Markenzeichen benutzt, nun solch einen Bockmist verzapft, bleibt unklar, denn die Schwarzenegger-Fans sind deutlich älter als 16. Doch kann man getrost sein, dass die ungeschnittene Fassung auf DVD und Blu-Ray erscheinen wird. Die Stimmung des Films schmälern die Schnitte jedenfalls kaum. (Update: Am 7. Februar 2013 startet nun auch die ungeschnittene FSK-18-Version parallel in den deutschen Kinos!) ■ mz

OT: The last Stand
USA 2012
Action/Thriller
107 min
FSK 16 (geänderte Fassung)
FSK 18 (DVD/Blu-Ray)

mit
Arnold Schwarzenegger (Sheriff Ray Owens)
Jaimie Alexander (Sarah Torrance)
Rodrigo Santoro (Frank Martinez)
Johnny Knoxville (Lewis Dinkum)
Luis Guzmán (Mike Figuerola)
Forest Whitaker (Agent John Bannister)
Genesis Rodriguez (Agent Ellen Richards)
Peter Stormare (Burrell)
Eduardo Noriega (Gabriel Cortez)
Zach Gilford (Jerry Bailey)
Chris Browning (Pony Tail)
Harry Dean Stanton (Farmer)
u.a.

drehbuch
Andrew Knauer
Jeffrey Nachmanoff
George Nolfi

musik
Mowg

kamera
Ji-yong Kim

regie
Jee-woon Kim

produktion
Di Bonaventura Pictures

verleih
20th Century Fox

Kinostart: 31. Januar 2013

http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&MarketPlace=DE&ID=V20070822%2FDE%2Fangelonemedia-21%2F8003%2Fea80dea5-4aad-4374-8bed-3f2f4530b942&Operation=GetDisplayTemplate Amazon.de Widgets

02.02.2013 | mz |
Kategorien: ohne