Mittwoch, 26. Juni 2019

Eine Hand wäscht die andere: Pat willigt ein, Tiffanys Tanzpartner beim Tanzwettbewerb zu sein.
© 2012 Senator/The Weinstein Company/Jojo Whilden

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David O. Russell meldet sich nach seinem Oscar®-Erfolg ►The Fighter auf der Leinwand zurück, diesmal im Gepäck: die umwerfend talentierte Jennifer Lawrence, der gegen den Strich besetzte, charismatische Bradley Cooper und ein Spielbuch der guten Seiten. Die muss Pat Solatano erst einmal finden, nachdem er seine Frau mit einem anderen Mann in der Dusche vorgefunden und diesen beinahe tot geprügelt hatte. Die Folge war: acht Monate psychiatrische Heilanstalt und eine gerichtliche Verfügung, 150m Abstand zu seiner Frau halten.

Als Pat in die Obhut seiner Eltern entlassen wird, ist er zweigeteilt. Die eine Seite von ihm will das Leben zurück, das er vor dem Zwischenfall hatte, inklusive seiner Frau, während die andere Seite seiner gespaltenen Emotionen voranschreiten will. Als er eines Abends bei einem Kuppeldate die rätselhafte Tiffany, die Schwester der Frau seines besten Freundes, kennenlernt, steht sein Leben noch mehr kopf. Einerseits ist seine Neugier auf Tiffany geweckt, andererseits will er seine Frau zurückerobern.

Tiffany, die ihrerseits den Ehemann verloren hat und eigene Geschichten über mentale Instabilität erzählen kann, schließt sich mit ihm zusammen und lockt ihn in eine Abmachung: Er hilft ihr, beim Tanzwettbewerb zu gewinnen, während sie ihm die Gelegenheit bietet, mit seiner Frau zusammenzutreffen. Währenddessen kommt es zu Konfrontationen mit den Eltern, dem Psychiater, den ehemaligen Arbeitskollegen, dem besten Freund, dem Bruder als auch zu einer gefühlsmäßigen Bindung zwischen den beiden…

Russell, der selbst 2007 einen Zusammenbruch am Set des noch immer unveröffentlichten Films Nailed erlitt, scheint genau zu wissen, wovon er in dem Film erzählt. Insbesondere die Intensität und Energie, mit der die Hauptfiguren auftreten, wird auch irgendwann dem Zuschauer zuviel. Der Film ist laut (Es wird viel geschrien!) und oft unbequem, und doch bringt er eine neue Liebe hervor, die das Leben nicht viel anders hätte schreiben können.

In Bezug auf The Fighter sind sicherlich alle Academy-Augen auf Russel und seinen neuen Film gerichtet. Ob und wieviele Nominierungen dabei herauskommen, wird sich in Kürze zeigen. Kranke und Behinderte in Filmen sind ja oftmals Abräumer sämtlicher Preise. Aber mögen die Figuren auch noch so natürlich wirken – irgendwie ist der Film mit seinen zwei Stunden doch recht nervenzehrend, anstrengend. Man ist froh, wenn der Film aus ist, wieder Ruhe einkehrt.

Ein wenig still war es ja mittlerweile um Chris Tucker geworden, der hier als komödiantischer Anstalt-Sidekick zu sehen ist. Außerhalb seiner Rush-Hour-Filme (ein 4. ist offenbar in Arbeit) war es doch recht still um ihn geworden. Ganz anders verhält es sich da bei Robert de Niro, der hier souverän liebevoll Pats marottierten Vater spielt, hatte er doch vor kurzem erst mit Bradley Cooper in dem Thriller ►Ohne Limit zusammengespielt. Die beiden scheinen sich ja richtig lieb zu haben. Ebenso scheint sich Cooper auch an seiner Kollegin Jennifer Lawrence einen Narren gefressen zu haben. Beide kommen im Oktober bereits erneut in dem Drama Serena von Susanne Bier zusammen in die Kinos – kein Wunder, wenn Cooper da einen dritten Hangover bekommt… ■ mz

OT: Silver Linings Playbook
USA 2012
Drama/Komödie
122 min
FSK 12

mit
Bradley Cooper (Pat Solatano) Tobias Kluckert
Jennifer Lawrence (Tiffany) Stephanie Kellner
Robert de Niro (Pat sr.) Christian Brückner
Jacki Weaver (Dolores)
Chris Tucker (Danny) Björn Schalla
Anupam Kher (Dr. Cliff Patel)
John Ortiz (Ronnie)
Shea Whigham (Jake)
Julia Stiles (Veronica)
u.a.

drehbuch
David O. Russell
basierend auf dem gleichnamigen Roman von Matthew Quick

musik
Danny Elfman

kamera
Masanobu Takayanagi

regie
David O. Russell

produktion
The Weinstein Company
Mirage Enterprises

verleih
Senator

Kinostart: 3. Januar 2013

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04.01.2013 | mz |
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