Donnerstag, 22. August 2019

Jennifer Lawrence
© 2011 HATES, LLC/Albert Camicioli

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Elissa und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan.

Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto mehr mysteriöse Details offenbaren sich. Tiefer und tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten…

„Ein unheimliches, heruntergekommenes Haus, ein junger Mann mit einem schrecklichen Geheimnis und ein Mädchen mit einem eigenen Kopf – all das sind klassische Elemente eines Horrorthrillers.“ So wird der Film im Presseheft beschrieben. Doch das Wort Horror wird heutzutage viel zu schnell verwendet, vermutlich um einen Film für Horrorfans zu pushen. Allerdings findet man hier lediglich „normales“ Grauen, nichts Übernatürliches. Daher sollte das Genre eher Psychothriller lauten!

Tatsächlich wirkt der Film eher wie ein klassischer Thriller der 80er-90er Jahre – mit einer der bezauberndsten Schauspielerinnen der 80er Jahre, die mit Piranha vor kurzem ihre zweite Karriere gestartet hat: Elisabeth Shue. Diesmal spielt sie die von der Trennung gebeutelte Mutter der Hauptfigur, die wiederum von einer der bezauberndsten und talentiertesten Jungschauspielerinnen der Neuzeit dargestellt wird: Jennifer Lawrence.

Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte des erfahrenen Drehbuchautoren, Regisseurs und Produzenten Jonathan Mostow (Breakdown, U-571, Surrogates – Mein zweites Ich) und wurde von ihm und seinem Produktionspartner Hal Lieberman über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt. »House at the End of the Street ist (wie die meisten guten Filme) ein nicht ganz unkomplizierter Film«, sagt Produzent Aaron Ryder. »Er erinnert an die Thriller von Hitchcock, nur dass er sich an ein junges Publikum richtet und mit einer großartigen, jungen Besetzung aufwartet. Das Drehbuch ist wirklich stark. Und damit meine ich vor allem: verdammt spannend.«

Und spannend ist er in der Tat – vielleicht nicht ganz so wie beworben, doch die Spannungskurve steigt zum Ende hin wie in einem klassischen Thriller an, bis schließlich die ganze Wahrheit ans Tageslicht kommt. »Ein Ehepaar wurde von seiner geistig behinderten Tochter ermordet, die daraufhin spurlos verschwand«, fährt Ryder fort. »Nun ziehen Elissa und ihre Mutter Sarah ins Nachbarhaus des Tatorts ein. Ein junger Mann namens Ryan, der damals das Massaker überlebt hat, weil er nicht zuhause war, wohnt noch immer im Haus seiner verstorbenen Eltern. Elissa kommt ihm näher, er ist womöglich sogar ihre erste echte Liebe. Doch bald stellt sich heraus, dass das Böse in der Nachbarschaft noch immer sein Unwesen treibt.«

Trotz all der Wendungen und Überraschungen stehen in erster Linie die Charaktere im Vordergrund, betont der Produzent: »Mir gefällt an dem Film besonders, dass keine der Figuren ein Klischee ist. Die Mutter-Tochter-Beziehung zum Beispiel ist eher untypisch, denn Elissa ist letztlich die verantwortungsvollere der beiden Frauen. Ryan dagegen ist zwar düster und geheimnisvoll, aber gleichzeitig auch verletzlich und wirklich attraktiv. Man versteht sofort, warum sich ein Mädchen zu ihm hingezogen fühlen würde.«

Die Vorstellung, zum ersten Mal in einem Horrorthriller mitzuspielen, gefiel Jennifer Lawrence enorm: »Für mich war dieser Film etwas vollkommen Neues. Ich hatte vorher noch nie in diesem Genre gearbeitet, und es war eine tolle Erfahrung, mal etwas zu machen, das so komplett außerhalb dessen lag, womit ich mich auskannte. Mir gefiel außerdem, dass es nicht nur um Schreckmomente ging oder darum, den Leuten mit Unmengen Blut Angst einzujagen. Diese Figuren sind toll ausgearbeitet und man hat vor allem Angst um sie, weil man mit ihnen und auch mit der Liebesgeschichte mitfühlt. Das ist eine sehr elegante Art und Weise, das Publikum zu gruseln.«

Der Schauspielerin konnte auch sofort etwas damit anfangen, was das Drehbuch darüber erzählt, wie wir Entscheidungen im Hinblick auf andere Menschen treffen: »Wir sagen uns ja ständig selbst, dass wir auf unsere Instinkte hören sollten. Aber was ist, wenn man wirklich mal das Risiko eingeht und auf seinen Bauch hört – und am Ende falsch liegt? In diesen Figuren stecken so viele Überraschungen, dass man nie weiß, wem man trauen kann. Deswegen rätselt man den gesamten Film über.«

Weil Elissa eine angehende Musikerin ist, bekam Lawrence die Gelegenheit, eine alte Leidenschaft wieder aufleben zu lassen, die etwas in Vergessenheit geraten war, wie sie erzählt: »Ich liebe es zu singen, aber seit ich als Schauspielerin arbeite, habe ich es eigentlich nicht mehr getan. Jetzt hat es so viel Spaß gemacht, mit Benji Hughes und Steve Lindsey ins Studio zu gehen. Die beiden sind Genies, und wir haben stundenlang Songs eingespielt.« Und das hört sich sogar sehr gut an – nette Gitarren-Songwriter-Musik fürs Lagerfeuer.

Elisabeth Shue, die ebenfalls schon mal für ihre Rolle in Leaving Las Vegas – Liebe bis in den Tod für den Oscar® nominiert war, spielt Elissas Mutter Sarah. Regisseur Mark Tonderai schwärmt: »Elisabeth ist eine großartige Schauspielerin und außerdem ein sehr besonderer Mensch. Bei ihr ist Qualität garantiert. Und natürlich war es super, mit jemandem zu arbeiten, für den ich schon als Junge geschwärmt habe.«

Die vielen unerwarteten Wendungen der Geschichte sorgen laut Shue für ein dauerhaftes Gefühl des Schreckens und erhöhen die Spannung immer weiter. »Normalerweise ahne ich immer schnell, was passieren wird. Aber hier war ich beim Lesen immer wieder überrascht«, freut sie sich. »Das Tolle dabei ist, dass es nicht nur um die Schockmomente geht.

All diese Twists sind wirklich in der Story verwurzelt, was sie umso Furcht einflößender macht. Von der ersten Minute an ist der Film unglaublich dicht und spannend. Das Mädchen, das damals seine Eltern erstochen hat, soll angeblich im Wald leben, und tatsächlich hat man von Beginn an das Gefühl, dass jemand das Geschehen beobachtet. Das bestimmt die ganze Atmosphäre und trägt einen Großteil zur Spannung bei.«

Das Haus am Ende der Straße, so die wörtliche Übersetzung des Filmtitels ins Deutsche, die sich der Verleih (wie so üblich) gespart hat, überzeugt in Sachen Spannung, Story und Charaktere und vermag mit seiner düsteren Atmosphäre, den Zuschauer bis zum Schluss zu fesseln. Und es sei noch einmal betont: Es ist weder ein Horrorfilm, noch gibt es viel Action! Wer so etwas erwartet, ist hier falsch – was sicherlich an den miesen Bewertungen liegt. Es ist ein ruhiger, zum Mitdenken und Miträtseln animierender Psychothriller mit einigen Schockmomenten. Und vor allem mit nicht nur gut aussehenden Hauptdarstellern! ■ mz

OT: House at the End of the Street
USA/CAN 2012
Thriller
101 min
FSK 16

mit
Jennifer Lawrence (Elissa) Maria Koschny
Max Thieriot (Ryan)
Elisabeth Shue (Sarah) Madeleine Stolze
Gil Bellows (Weaver)
Nolan Gerard Funk (Tyler)
Eva Link (Carrie Anne)
Allie MacDonald (Jillian)
Jonathan Higgins (Dr. Kohler) Matthias Kupfer
u.a.

drehbuch
David Loucka
Jonathan Mostow

musik
Theo Green

kamera
Miroslaw Baszak

regie
Mark Tonderai

produktion
Relativity Media
FilmNation Entertainment
A Bigger Boat
Zed Filmworks

verleih
Universum

Kinostart: 17. Januar 2013

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10.01.2013 | mz |
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