Montag, 20. Mai 2019
G.I. Joe - Die Abrechnung
G.I. Joe - Retaliation
Das G.I.-JOE-Team ist zurück und setzt zu seiner zweiten, actiongeladenen Mission an! Unter neuer Führung durch den legendären Roadblock sind die Elite-Spezialisten um Captain Duke Hauser nicht nur der feindlichen Organisation Cobra weiter auf der Spur, sie müssen sich plötzlich mit einer ganz neuen Bedrohung auseinandersetzen: Die eigene Regierung wurde von Cobras Anführer Zartan, der sich mit Storm Shadow und Firefly starke Unterstützung gesichert hat, infiltriert.
In Gestalt des US-Präsidenten beginnt er vom Weißen Haus aus, sich die führenden Regierungen der Welt untertan zu machen. Sein erstes Angriffsziel: Die Elite-Einheit G.I. JOE, die er gnadenlos ausradieren lässt. Doch drei der Mitstreiter der Truppe überleben den Anschlag und schwören Rache: Roadblock, Lady Jaye und Flint. Mit der knallharten Unterstützung von „the man himself“ General Joe Colton gehen sie zum Gegenangriff über, um den zerstörerischen Machenschaften des übermächtigen Gegners ein Ende zu setzen. Die Jagd auf den Feind ist eröffnet. Der Tag der Abrechnung naht!

Nach 4 Jahren Leinwandabstinenz kehren unsere Helden ins Kino zurück – diesmal in 3D. Da fliegen einem schon mal u.a. Wurfsterne und Kugeln um die Ohren, dass man im Kinositz zuckt. Mit atemberaubenden Actionszenen ist der Film ein würdiger Nachfolger des Einführungsfilms von 2009. Ein besonderes Highlight ist die Kampf-und Verfolgungsszene, in der die Ninjas an den Bergen entlangschwingen. Da kann man schon mal Höhenangst bekommen.
Rasant und mit coolen Sprüchen unterhält die Fortsetzung enorm, wirkt dabei jedoch eher wie ein visueller Comic als ein plausibler Actionkracher. Da bleiben Fragen nach dem Wie? oder Warum? offen, fehlen einige Klarheiten im Drehbuch, ja selbst Unterschiede zwischen dem Geschriebenen und Gesprochenen fallen auf. Da merkt man, dass das Hauptaugenmerk auf die Action gelegt wurde. Und die ist wirklich teilweise recht spektakulär!
Bei einigen Zusammenhängen zwischen den Figuren rät es sich an, den ersten Film noch einmal anzusehen. Interessant ist auch das zeitige Ableben von Channing Tatums Duke – eine Art Running Gag, dass Tatums Filmfiguren derzeit beizeiten ins Gras beißen? Dafür kommen als Neuzugänge der etwas blass platzierte D.J. Cotrona und die zuletzt im Red Dawn-Remake aufgefallene Adrianne Palicki ins dezimierte Team. Große Action mit simpler Story und gut aussehenden Vorbildern – genau das Richtige für Teenagerjungs, die mindestens 16 Jahre alt sind und nicht wissen, was sie sonst mit ihrer Freizeit anfangen sollen. In den meisten Ländern der Welt ist der Film übrigens für das eigentliche Zielpublikum ab ca. 12 Jahren freigegeben!

29.03.2013 | mz |
Kategorien: Feature | Filme