Mittwoch, 26. Juni 2019
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Hardy, Julian, Anne, George und Timmy observieren den Wanderzirkus.
© Constantin Film

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„Fünf Freunde, das sind wir…“ hieß es damals in der TV-Serie nach Enid Blytons Büchern. Julian, Dick und Anne, George und Timmy, der Hund, sind wieder zu sehen. In ihrem zweiten Leinwandabenteuer führt es die jugendlichen Helden ins sagenumwobene Katzenmoor. Die „Schwarze Katze“ soll hier im 19. Jahrhundert den größten Smaragd der Welt, das „Grüne Auge“, vor Dieben gerettet und versteckt haben, wo ihn bis heute niemand gefunden hat.

Die „Fünf Freunde“ lernen den gleichaltrigen Hardy kennen. Auf einer Probefahrt mit dessen Quad wird Dick mit Hardy verwechselt – und von zwei Gangstern entführt. Mit Hardys Hilfe nehmen George, Julian, Anne und Timmy die Verfolgung auf. Die Spur führt sie zu einem geheimnisumwitterten Wanderzirkus und einer mysteriösen, mittelalterlichen Burg namens „Eulennest“, in der Dick verstecktgehalten wird. Hier erfahren die Fünf Freunde, was der Anführer der Verbrecher Rookey in Wahrheit im Schilde führt. Ein abenteuerlicher Wettlauf in die mystischen Höhlen am Gaffensteinfelsen beginnt…

Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende, in der gezeigt wird, wie der Smaragd gestohlen wird. Der Anführer der Diebe, in klassisch historischem Ledergewand, sorgt sogleich für einen unfreiwilligen Lacher – nicht nur, dass dieser peinlich schlecht spielt. Mit seinem guten Aussehen und der Kluft, wie auch mit seiner dilettantisch-weichen Verführerstimme, erinnert dieser sehr stark an einen gewissen Wurst-Werbespot („den mit der Mühle“), der so peinlich schlecht gespielt war, dass er schon wieder Kult ist.

Als dann jedoch das richtige Abenteuer der fünf Freunde (diesmal mit Austausch-„Freund“) anfängt, legt sich das schlechte Schauspiel ein wenig. Für die Zielgruppe mag das zwar reichen, für erfahrene Filmfreunde lässt das jedoch zu wünschen übrig. Zwar verzichtet man auf die peinlichen Deutsch-Pop-Songs (außer dem neuen Titelthema im Abspann), die man im ersten Film durchstehen musste, und ersetzte diese mit einem durchaus gelungenen klassischen Score, doch kann dieser Klangteppich die mittelmäßige Spannung auch nicht heben.

Es sind bekannte Elemente des ersten Films auch hier vorhanden – die peinlich stupiden Bösewichte (auch wenn Peter Lohmeyer den Standard hebt), die, wie die Bösewichte des ersten Films, an die Pippi-Langstrumpf-Serie erinnern, als auch Dicks Stinkesocken, die zwar auch diesmal einen Lacher wert sind, gleichzeitig aber von der mangelnden Inspiration der Drehbuchautoren zeugen. Mag sein, dass man sich an Blytons Vorgaben halten will, aber ein wenig mehr Zeitgeist wäre wünschenswert gewesen.

Was hier, wie auch im ersten Film, nicht so recht passt, ist die Adaption ins Deutsche. Da hat man Drehorte und andere Hintergründe in Deutschland, doch die Figuren und die Orte, in denen die Filme spielen, sollen britisch sein. So richtig abkaufen kann man das nicht, dafür besitzten die Filme zu viele deutsche Züge. Sollte es also ein drittes Leinwandabenteuer der „Fünf Freunde“ geben, wäre es schön, etwas mehr Originalcolorit zu Gesicht zu bekommen… ■ mz

OT: Fünf Freunde 2
D 2012
Abenteuer/Krimi/Kinderfilm
88 min
FSK 0

mit
Valeria Eisenbart (George)
Quirin Oettl (Julian)
Justus Schlingensiepen (Justus Schlingensiepen)
Neele Marie Nickel (Anne)
Coffey (Timmy)
Kristo Ferkic (Hardy)
Stefan Konarske (Max)
Oliver Korittke (Fil)
Peter Lohmeyer (Rookey)
Heio von Stetten (Herr Kent)
Anatole Taubman (Agent Turner)
u.a.

drehbuch
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
Mike Marzuk
nach der Buchreihe von Enid Blyton

musik
Wolfram de Marco

kamera
Bernhard Jasper

regie
Mike Marzuk

produktion
Sam Film
Constantin Film Produktion

verleih
Constantin

Kinostart: 31. Januar 2013

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01.02.2013 | mz |
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