Montag, 20. Mai 2019
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Rashida Jones als Celeste
© dcm

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Rashida Jones, Tochter von Musiklegende Quincy Jones und Schauspielerin Peggy Lipton, studierte in Harvard Philosophie und Religion. Bereits an der Uni wandte sie sich der Bühne zu. Nach dem Abschluss gab sie 1997 ihr Schauspieldebüt in der Miniserie The last Don. Nach Nebenrollen in TV-Produktionen wie Women love Women gelang Rashida in der Serie Boston Public der Durchbruch.

2004 sah man sie zum Beispiel an der Seite von Brittany Murphy in Die Ex-Freundinnen meines Freundes auf der Kinoleinwand. Zeitgleich übernahm sie die Hauptrolle in der britischen Comedy-Serie NY-LON sowie eine weitere in der TV-Serie Wanted. In der preisgekrönten Serie Parks and Recreation, die jetzt in die fünfte Staffel geht, spielte die Kalifornierin die Rolle der Krankenschwester Ann Perkins.

Viel Beachtung fand sie auch als ehrgeizige Verkäuferin Karen Filippelli in US-Version der Serie Das Büro. Seit Anfang 2012 wird Rashida Jones auch als Drehbuchautorin hoch gelobt: Die Fachzeitschrift Variety setzte ihren Namen nach der Premiere von Celeste & Jesse auf die Liste der „Drehbuchautoren, die man im Auge behalten muss“. Im Augenblick dreht sie neben Nick Frost, Chris O’Dowd und Olivia Colman den Film Cuban Fury. Zuletzt war sie im Kino als knallharte Geschäftsfrau in Die Muppets und als Ornithologin in Ein Jahr vogelfrei! oder auch als Lesbe mit Riesenbrille in Our idiot Brother zu sehen.


„Sich von mir zu trennen, war das Beste, was er je hingekriegt hat.

Celeste lernt Jesse erst nach der endgültigen Trennung so richtig schätzen, als er sich ohne sie weiterentwickelt.

Ja, das ist doch im wahren Leben auch so. Man weiß vieles erst zu schätzen, wenn es nicht mehr da ist. Das sagt schon Joni Mitchell: „You don’t really know what you have until it’s gone.“

Jesse verhält sich sehr passiv. Sind Frauen heutzutage generell energiegeladener und karriereorientierter als Männer?

Ich glaube, dass das mittlerweile sehr oft so ist. Ich habe jede Menge Bücher über die Entwicklung von modernen Paarbeziehungen gelesen. Frauen haben sich verändert. Sie wissen heute, dass sie alles können: Kinder kriegen, arbeiten. Auch wenn wir bis heute nicht genügend Geld dafür erhalten. Als Reaktion auf diese energiegeladenen Frauen verwandelten sich die Männer zurück in Jungs. Sie lungern mit ihren Freunden vor dem Computer herum, weil sie sich von den erfolgreichen Frauen umzingelt fühlen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich das in den nächsten Jahren ausgleicht.

Haben Sie manches im Buch auf eine bestimmte Weise geschrieben, weil Sie wussten, Sie werden später die Rolle der Celeste übernehmen?

Ja, ganz sicher. Da ich noch nie zuvor ein Drehbuch für mich selbst verfasst habe, fehlt mir der Vergleich. Aber da ich wusste, ich würde anschließend die Celeste spielen, habe ich natürlich manches entsprechend geschrieben. Will und ich hatten das bewusst oder unbewusst die ganze Zeit im Kopf.

Woher kam die Idee mit dem „masturbierenden“ Lippenbalsam?

Oh, das stammt leider einfach aus unserem normalen Leben. Solche Sachen machen Will und ich gerne. [lacht] Wir haben uns vorher überlegt, ob wir’s wirklich einbauen sollten. Es ist einfach eine sehr gute Möglichkeit zu zeigen, wie kindisch Jesse und Celeste sind.

Wieviel Rashida steckt in Celeste?

Es dürfte einiges von mir in Celeste stecken. Aber ich hoffe sehr, dass ich etwas aufmerksamer im Umgang mit anderen Menschen bin und nicht ganz so schroff.

Normalerweise verbergen die Männer im Film ihre Gefühle so lange wie möglich. In Celeste & Jesse ist das umgekehrt.

Genau, die Rollen sind klar vertauscht. Meiner Erfahrung nach befassen sich Männer nicht ausführlich mit einer Trennung. Sie machen einfach so weiter wie bisher und kapieren erst nach Monaten, was da tatsächlich passiert ist. Frauen analysieren ihre Beziehung mit ihren Freundinnen bis ins kleinste Detail und verarbeiten das Ganze dadurch auch schneller.

Celeste & Jesse hat eine sehr weibliche Sicht auf die Dinge…

Wir wollten keinen typische „RomCom“ schreiben. In Hollywood gab es noch nicht sehr viele Filme, in denen die weibliche Hauptrolle richtig böse auf die Nase fällt. Vielleicht in Brautalarm. Normalerweise sind die Frauen hinreißend und charmant. Sogar, wenn sie Mist bauen, erscheinen sie dabei hübsch und niedlich. So etwas mussten wir unbedingt vermeiden. Wir wollten jemanden zeigen, der aussieht, wie wir selber aussehen, wenn gerade alles in die Brüche geht. Da hört man eben auf, sich schick anzuziehen oder sich zu duschen. Das hat man bisher in Hollywood noch nicht gesehen.

Sie haben Brautalarm genannt – gab es noch weitere Vorbilder?

Wir hatten vor allem Filme im Sinn, die uns in unserer Jugend besonders beeinflusst hatten, wie zum Beispiel Der Stadtneurotiker oder überhaupt alles von Woody Allen. Wir haben einige Sachen bei ihm geklaut, weil wir ihn so verehren. Vorbilder waren auch die Produktionen von James L. Brooks. Sein Nachrichtenfieber ist einer unserer Lieblingsfilme. Oder Harry und Sally: In der Art, wie man da über Beziehungen redet und in der Weise, wie man die Dynamik zwischen Männern und Frauen darstellen kann, ein besonderer Film für uns. Wir wollten uns nicht entscheiden müssen, ob Celeste & Jesse nun ein Drama oder eine Komödie sein soll. Er ist beides. Man lacht, aber es gibt auch einen ernsten Hintergrund. Quelle: DCM | ■ mz

OT: Celeste & Jesse forever
USA 2012
Drama/Komödie
96 min
FSK 0

mit
Rashida Jones (Celeste)
Andy Samberg (Jesse)
Ari Graynor (Beth)
Eric Christian Olsen (Tucker)
Elijah Wood (Scott)
Will McCormack (Skillz)
Kate Krieger (Yogurt Girl)
Chris Messina (Paul)
Rebecca Dayan (Veronica) Sanam Afrashteh
Emma Roberts (Riley)
Chris Pine (Mystery Buddy)
u.a.

drehbuch
Rashida Jones
Will McCormack

musik
Zach Cowie
Sunny Levine

kamera
David Lanzenberg

regie
Lee Toland Krieger

produktion
Team Todd
Envision Media Arts
PalmStar Entertainment

verleih
DCM

Kinostart: 14. Februar 2013

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09.02.2013 | mz |
Kategorien: Filme | ohne