Mittwoch, 24. Juli 2019

Dina (Sarah Horváth) und Basti (Sebastian Bezzel) sind zunächst gar nicht begeistert voneinander.
© STUDIOCANAL

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Interview mit Sebastian Bezzel

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Basti, 36-jähriger Lebenskünstler, Rikschafahrer und überzeugter Vollblut-Münchner, wird mit einer Überraschung konfrontiert: Vor seiner Haustür steht unerwartet die 17-jährige Dina aus Bitterfeld und behauptet sehr glaubwürdig, seine Tochter zu sein. Unter dem Arm trägt sie ihr Baby Paul. Über Nacht vom Junggesellen zum Großvater mutiert, muss Basti weitere Turbulenzen fürchten. Denn Dina braucht keinen Vater, sondern einfach nur Geld – davon aber jede Menge, und zwar sofort!

Da können weder Bastis Vater Lambert, der derzeit nur Augen für seinen griechischen Lover Nektarios hat, noch Bastis gestrenge Schwester Thea helfen. Und von Basti selbst oder seinem Rikschaunternehmen, den „Wadlbeißern“, ist auch nichts zu holen. So muss Basti sich plötzlich ganz schön abstrampeln, denn das ist erst der Anfang vom Chaos, das noch auf ihn wartet…

Bei diesem Film ist auch wirklich alles bayrisch. Das Team scheint einen Riesen Gaudi beim Drehen gehabt zu haben, denn schließlich musste der Film ja vor dem echten Oktoberfest fertig werden. Der Regisseur ist zwar kein Bayer, aber dafür die Drehbuchautoren und die scheinen sich durchgesetzt zu haben. So machen die gerade mal 1½ Monate Drehzeit (Mitte August bis Anfang Oktober) Sinn.

Die Liste der deutschen Schauspieler, die diesem Riesengaudi beiwohnten, liest sich lecker: Sebastian Bezzel, Sarah Horváth, Monika Gruber, Christiane Paul, Heiner Lauterbach und auch mal kurz die gute, alte Irm Hermann durften dabei sein. Ohne die erlesene Schauspielerriege – naja, „erlesen“ ist vielleicht an dieser Stelle das falsche Wort! Also, ohne diese Schauspieler wäre die Handlung eher Stoff für eine bayrische Ausgabe der Lindenstraße, allerdings nur eine Folge. War eine Dosis Lindenstraße nicht nur 30 Minuten lang?

Jedenfalls soll Basti, die Hauptfigur bei Vatertage 36 Jahre alt sein und als berufsjugendlicher Rikschaunternehmer in München sein Unwesen treiben. Im Hauptquartier wird Musik gemacht, Rikscha geschraubt, gefeiert und gewohnt, also sich mit Mädchen getroffen. Schluss mit lustig kommt schlagartig, als seine vermeintliche 17 jährige Tochter bei ihm wegen Geld aufschlägt.

Auf Klassenfahrt hatte Basti „Zonen-Gabi“ etwas zu gut kennengelernt. „Zonen-Gabi“ ist aber mittlerweile auch im Westen angekommen und wird von einer strengen Christiane Paul ganz „kontrazonig“ gespielt. Es könnte jetzt mit endlosen zusammenhanglosen Nebenplots weitergehen in dieser Filmkritik. Dem soll nicht so sein.

Abschließend sei gesagt: Für Bayernfans (nicht im Sinne von Fußball zu verstehen!) als Vorbereitung zum Oktoberfest ist dieser Film ein „must“, für alle anderen Kinogänger gar wunderlich anzuschauen. Gehört Bayern schon oder noch zu Deutschland? ■ bh

OT: Vatertage – Opa über Nacht
D 2012
Komödie
FSK: 0
96 min

mit
Sebastian Bezzel (Basti)
Sarah Horváth (Dina)
Monika Gruber (Thea)
Christiane Paul (Vanessa)
Heiner Lauterbach (Lambert)
Adam Bousdoukos (Nektarios)
Matthias Matschke (Ulf)
u.a.

drehbuch
Thomas Bahmann
Ralf Hertwig

musik
Martin Probst
Peter Horn

kamera
Ueli Steiger, A.S.C.

regie
Ingo Rasper

produktion
Claussen Wöbke Putz Filmproduktion
ZDF

verleih
STUDIOCANAL

Kinostart: 13. September 2012

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15.09.2012 | mz |
Kategorien: ohne