Mittwoch, 26. Juni 2019

Laurent Tirard am Set von „Molière“
© Wild Bunch

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Interview mit Albert Uderzo
Interview mit Anne Goscinny

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Nach einem Studium der Filmwissenschaft an der New York University arbeitete Laurent Tirard zunächst für Warner Brothers in Los Angeles, bevor er sich auf den Journalismus verlegte und für das Branchenblatt „Studio Magazine“ Größen der Filmwelt von Woody Allen über Martin Scorsese bis zu Jean-Luc Godard interviewte.

Sein Debüt als Regisseur gab er 1999 mit dem Kurzfilm De source sûre. Nach der daran anschließenden Arbeit an mehreren Drehbüchern für TV-Produktionen entschloss sich Tirard, sich auf das Schreiben für Kinofilme zu konzentrieren. Eine seiner ersten Aufgaben in diesem Bereich war 2004 die Mitarbeit am Skript zu Julie Lipinskis Hochzeiten und andere Katastrophen.

Zusammen mit Grégoire Vigneron schrieb er auch das Drehbuch zu seinem ersten eigenen abendfüllenden Spielfilm Lügen und lügen lassen. Es folgten das Drehbuch zu Eric Lartigaus Prête-moi ta main, der in Frankreich mit über dreieinhalb Millionen Zuschauern ein überwältigender Publikumserfolg wurde, und 2007 sein zweiter Kinofilm Molière mit Romain Duris in der Titelrolle.

Was dachten Sie, als Anne Goscinny Ihnen anbot, beim neuen Asterix-Film Regie zu führen?

Ich war hocherfreut – und hatte gleichzeitig fürchterlichen Bammel. Das ist ein Projekt von schwindelerregender Größe. Aber mir war schon klar, dass sich eine solche Gelegenheit nicht zweimal im Leben bietet. Am Ende haben zwei Gründe den Ausschlag gegeben: Das Abenteuer, das der Dreh bedeuten würde, und die künstlerische Herausforderung, die das Ganze darstellt.

Die Idee war ja nicht, an Asterix heranzugehen, wie es die Regisseure der Harry-Potter-Filme getan haben mögen, nämlich sicherzustellen, dass die Geschichte möglichst reibungslos fortgesetzt wird. Ich habe mich stattdessen gefragt, wie ein Asterix-Film aussehen würde, wenn ich ihn mache.

Was hat Sie bei der Auswahl der Comicalben geleitet?

Ich hatte schon eine Idee, bevor ich die Comics wieder gelesen habe. Ich wollte auf jeden Fall von einer Reise, einer richtigen Odyssee erzählen. Nun habe ich seit meinem ersten Aufenthalt in Großbritannien eine ganz besondere Vorliebe für die englische Kultur. Meine Lieblingsautorin ist Jane Austen.

In ihren Romanen zeichnet sie eine Gesellschaft, die extrem stark von Regeln geprägt ist – was sich bis heute nicht geändert hat und für Außenstehende nur schwer zu begreifen ist. Die Engländer tun sich immer schwer damit, ihre Gefühle auszudrücken, aber wenn sie einmal aus sich herausgehen, dann richtig! Sie sind gleichzeitig verrückt und elegant, über alle Zeiten hinweg.

Ich kam sehr schnell auf „Asterix bei den Briten“, weil ich mich an so viele großartige Dialoge erinnerte, die Goscinny geschrieben hat. Aber Grégoire Vigneron und ich wollten auf jeden Fall auch die Normannen dabei haben, weil sich das Thema der Zivilisation durch den Film ziehen sollte: Wir fanden es interessant die verschiedenen Kulturen gegenüberzustellen und so dem Zuschauer eine große Vielfalt von Zivilisationen zu bieten.

Bei den Römern haben wir immer an die heutigen Amerikaner denken müssen, die dazu neigen, in Länder einzumarschieren, angeblich weil es zu deren eigenem Besten ist. Sie sehen alle anderen einfach nur als Barbaren. Aber wir wollten auch zeigen, dass das Ganze in Wirklichkeit viel komplexer ist: Es gibt sympathische Barbaren: die Gallier. Es gibt echte Barbaren, die brutal und wild sind: die Normannen. Und es gibt die Barbaren, die das völlige Gegenteil der Normannen darstellen: die Briten, die noch kultivierter sind als die Römer selber.

Was wollten Sie vor allem erreichen?

Uns ging es darum, das Duo Asterix und Obelix wieder in den Mittelpunkt zu rücken und so zu versuchen, ihrem Charakter auf den Grund zu gehen. Dazu gehört natürlich, dass sie echte Probleme haben, dass es eine gewisse intellektuelle Komplexität gibt, und um das zu erreichen, waren wir überzeugt, müssten wir endlich einmal das Thema Sexualität anschneiden.

Die Beziehung zwischen Frauen und Männern hat mich in all meinen Filmen immer sehr interessiert, und so haben wir uns Asterix und Obelix als Ehepaar vorgesellt – ein Paar, aus deren Beziehung ein bisschen die Luft raus ist, und das jetzt durch die Ankunft eines Kindes, in diesem Fall Grautvornix, durcheinandergebracht wird. Das bringt Asterix dazu, Dinge zu hinterfragen, auch einmal etwas Neues auszuprobieren, und so kommt es zu einem heftigen Streit mit Obelix. Das ist eines der klassischen Themen des Beziehungsdramas, und es verleiht der Geschichte mehr Emotionalität.

Deswegen haben Sie auch einige neue weibliche Figuren in die Geschichte eingebaut…?

Für Grégoire und mich war es einfach unvorstellbar, einen Film ohne weibliche Rollen zu machen. Gleich zu Beginn legt Grautvornix den Finger in die Wunde, wenn er sagt: „Ein Mann zu sein, bedeutet also, mit einem kleinen Hund zusammenzuleben?“ Diese Frage bringt Asterix darauf, sich nach weiblicher Gesellschaft umzuschauen – und auf der anderen Seite stürzt sich Obelix in eine ganz und gar unwahrscheinliche Affäre mit Miss Macintosh, die von Valérie Lemercier gespielt wird.

Welche Freiheiten haben Sie sich mit Vincent Lacostes Figur des Grautvornix genommen, als es darum ging, die Geschichte zu modernisieren?

Die Figur Grautvornix kommt ja in „Asterix und die Normannen“ vor, aber er ist dort ein Kind der 60er Jahre. Uderzo und Goscinny haben natürlich ihre eigene Epoche widergespiegelt. Grautvornix’ Haltung und sein Benehmen hat kaum noch etwas mit dem der heutigen Jugend zutun. Wir haben ihn sozusagen auf den aktuellen Stand gebracht.

Wie lief die Suche nach den Darstellern ab?

Gérard Depardieu war für die Rolle des Obelix praktisch gesetzt. Und ich bin sehr zufrieden mit dem, was er hier in seiner Rolle zeigt. Was Asterix betrifft, so brauchten wir jemanden, der typisch französische Eigenschaften verkörpert, eben weil es uns um das Aufeinanderprallen der Kulturen geht – oder der zumindest dem sehr nahe kommt, wie sich Ausländer die Franzosen vorstellen: Jemanden, der gerne und viel redet, der großen Charme besitzt und auch ein wenig arrogant ist.

Das Ergebnis ist ein Asterix, der weniger wie ein Provinzler und weniger wie ein Gallier wirkt, der dafür aber weltgewandter und intellektueller ist als sein Vorgänger aus dem Comic. Ich hatte gleich Edouard Baers Gesicht vor Augen, als ich die Rolle schrieb. Er ist sehr französisch, auch ein typischer Pariser. Als ich ihn im Kopf hatte, war mir klar, dass er es sein müsste.

Sie haben mit Edouard Baer schon an Lügen und Lügen lassen zusammengearbeitet, und haben auch auf einige Darsteller ihrer anderen Filme zurückgegriffen…

Man muss schon sagen, dass einem das bei einem Projekt dieser Größenordnung eine gewisse Sicherheit verschafft, mit manchen Schauspielern gut bekannt zu sein. Und das hilft auch beim Schreiben. Ich hatte mit Fabrice Luchini bei Molière zusammengearbeitet, und noch bevor ich mit dem Drehbuch angefangen hatte, wusste ich schon, dass er einen perfekten Julius Cäsar abgeben würde. Und was Valérie Lemercier betrifft, die in Der kleine Nick die Mutter gespielt hat, war uns schon klar, dass sie Miss Macintosh spielen müsste, als wir die Rolle gerade erst erfunden hatten.

Es war ja nicht zwingend, die englischen Figuren von französischen Schauspielern spielen zu lassen. Und doch haben alle sehr gut in ihre Rollen hineingefunden…

Ich finde, Catherine Deneuve gibt eine sehr authentische englische Königin ab. Für Guillaume Gallienne sind Akzente sowieso eine besondere Vorliebe, und so hat er sich Teefax ganz problemlos angeeignet. Valérie Lemercier hat sehr viel mit Miss Macintoshs Sprache herumexperimentiert, und ich finde, es ist wunderbar geworden. Charlotte le Bon kannte ich dagegen nicht. Bei ihr habe ich mich ganz auf meine Castingagentin verlassen, und es hat von Anfang an funktioniert.

Wie leiten Sie die Schauspieler beim Dreh an?

Ich versuche, mich allen so weit anzupassen, dass sie sich am Set wohl fühlen. Manche haben das Bedürfnis, ihre Rollen im Detail zu besprechen. Die Leseproben dienen dazu, all ihre Fragen zu beantworten. Ich bespreche auch mit jedem einzelnen Schauspieler die Psychologie seiner Figur und gehe mit ihnen das Drehbuch Szene für Szene und Zeile für Zeile durch.

Bei einem solchen Projekt muss man das alles vor Drehstart geklärt haben, denn danach ist keine Zeit mehr dafür – auch wenn ich immer offen für Vorschläge und Improvisationen am Set bin. Ich habe schon eine genaue Vorstellung davon, was ich will, aber ich lasse den Darstellern auch einen gewissen Spielraum, weil man dann auch immer wieder angenehm überrascht wird!

Ich genieße es immer, so nah an den Schauspielern dran zu sein. Und auch bei einem Film von diesem Ausmaß, trotz all der großen Bauten, trotz der ganzen Statisten, trotz der ganzen Crew, muss man immer in der Lage sein, sich mit den Schauspielern zusammen auf den Text zu konzentrieren.

Bei diesem Film hatten Sie einige Szenen mit sehr vielen Statisten zu drehen. Was für eine Erfahrung war das?

Mir war von Anfang an klar, dass das Herzstück des Films die Comedyszenen zwischen den Hauptfiguren sein würden. Deshalb wollte ich gar nicht allzu viel Action im Film haben. Aber natürlich haben wir auch ein paar spektakuläre Szenen, die sich aus der Geschichte ergeben, wie zum Beispiel das Rugbymatch und das große Finale.

Für die Kampfszenen haben wir zehn Drehtage gebraucht, an denen wir bis zu 800 Komparsen dabei hatten. Das ist natürlich eine beschwerliche Gangart, die man dann einlegen muss und für die man eine ganze Armee an Assistenten braucht. Das nimmt dem Drehen die Leichtigkeit. Ich kann nicht behaupten, dass es mir besonderen Spaß gemacht hat, aber es ist nun einmal ein notwendiger Bestandteil.

Hat das Drehen in 3D Ihre Art zu arbeiten beeinflusst?

Es lässt sich gar nicht vermeiden, dass sich 3D auch auf die Regie auswirkt. Wenn es der große Trend der letzten 20 Jahre war, Szenen in mehr und mehr kleine Einstellungen zu zerlegen, bewirkt 3D das genaue Gegenteil. Wenn man in einem 3D-Film so viele Schnitte setzen würde wie bei einem normalen Film, würde der Zuschauer schnell Kopfschmerzen bekommen – dafür ist das Filmbild in 3D einfach zu reichhaltig. Wenn man in 3D dreht, wird man Plansequenzen bevorzugen, deren Rhythmus vom Spiel der Darsteller abhängt. Aber diese klassische Methode, die uns 70 Jahre zurückversetzt, liegt mir.

War es ihr persönlicher Wunsch, in 3D zu drehen?

Das war eine Entscheidung der Produktion und des Verleihs. Ich war da eher zurückhaltend. Klar: Das bietet spektakuläre Effekte, die gut in die Welt von Asterix passen, etwa wenn man die Wirkung des Zaubertranks zeigt oder wie die Römer beim Rugby eins auf die Mütze bekommen. Ich hielt 3D vor allem für ein Spielzeug, mit dem man bestimmte Elemente des Bildes aus der Leinwand hervortreten lassen kann.

Erst Alain Derobe hat mir die Augen geöffnet, welche Möglichkeiten 3D bietet. Ich sehe vor allem zwei Vorteile: Weil die Sets und die Kostüme plastisch hervortreten, erlaubt 3D dem Zuschauer, sich richtig in eine erfundene Welt hineinzuversetzen, sozusagen in den Comic hineinzuspazieren. Und zweitens verstärkt es die Präsenz der Schauspieler und damit die der Figuren.

Sie haben zu einem Großteil mit derselben Mannschaft wie bei Der kleine Nick gearbeitet. Welche Vorgaben haben Sie ihnen gemacht?

Wenn ich eine Szene schreibe, sehe ich die Ausstattung und die Kostüme schon ziemlich genau vor mir. Deswegen habe ich auch nichts anderes in Auftrag gegeben als das, was im Drehbuch stand. Aber ich vertraue auch auf die Phantasie und das Können meiner Mitarbeiter. Ich selbst würde ja immer wieder nur auf das zurückkommen, was ich eh schon kenne.

Ich wusste, dass ich so etwas wie das „ewige“ Britannien im Film haben wollte, mit den Gärten, den Punks, den roten Telefonzellen, den schottischen Karomustern. Und ich wollte auch „echte“ Römer. Die, die man sonst im Kino sieht, tragen immer billig aussehende Blechrüstungen.

Ich wollte dagegen einen anderen Look – wie den der Deutschen in Jäger des verlorenen Schatzes, bei denen klar ist, dass sie ernstzunehmende Gegner sind! Aber Asterix und Obelix sind in meinen Augen ja auch selbst keine realistischen Figuren, sondern Superhelden. Die Genres so zu vermischen, mag nicht besonders naheliegend sein, ich habe mich aber daran gehalten.

Und was die Musik betrifft…?

Auch da hatte ich das Vergnügen, mit Leuten zusammenzuarbeiten, zu denen ich vollstes Vertrauen habe. Sie haben mich auf Ideen gebracht, an die ich niemals gedacht hätte. Sie hatten eine Vorliebe für Rock. Die Cutterin schlug ein Stück der Ramones für die Szene vor, in der unsere Helden Britannien erreichen.

Was BB Brunes betrifft, kannte ich sie nicht sehr gut, sie haben aber genau das richtige Aussehen und die richtige Musik, um als Engländer durchzugehen. Und es war einmal mehr die Cutterin, die die Idee hatte, die Montage, in der sie London entdecken, mit deren Musik zu unterlegen.

Was war im Nachhinein die schwierigste Aufgabe beim Dreh?

Sicherzustellen, dass ich diesen körperlichen und geistigen Marathonlauf auch wirklich durchhalten würde. Nach sechs Monaten Vorbereitungszeit ist man eigentlich schon hinüber, wenn man zum ersten Drehtag kommt. Aber es ging nicht anders, als immer wieder den eigenen Anspruch, den Ehrgeiz, die Disziplin, den Stil aufrechtzuerhalten. Man musste jeden Tag von neuem frisch und begeistert sein und für alle Fragen, die sich auftaten, zur Verfügung stehen.

Welches waren die schönsten Momente?

All diese flüchtigen Momente, wo man sich für einen Augenblick zurücklehnen und genießen kann, was man da eigentlich gerade vor sich hat: Mit Catherine Deneuve zu drehen, eine Ikone, die mit Bunuel und Truffaut gearbeitet hat, die Armee aus Ameisen und Kränen, die auf Malta die Szenen auf hoher See eingefangen hat, die Schlachtenszenen mit den Römern in dieser weiten Ebene in Ungarn bei 35°C Hitze…

Dachten Sie auch einmal an sich als jungen Mann zurück, der sich so etwas nie hätte träumen lassen?

Aber der junge Mann, der ich war, war überzeugt davon, dass er einmal einen solchen Film drehen würde! [lacht] Das kommt erst viel später, wenn man die Realitäten des Berufes kennen lernt, dass man aufhört zu träumen… ■ mz | Quelle: Concorde

OT: Astérix et Obélix: Au Service de Sa Majesté
F 2012
Action/Thriller
FSK: 0
110 min
3D

mit
Edouard Baer (Asterix) Michael Lott
Gérard Depardieu (Obelix) Manfred Lehmann
Guillaume Gallienne (Jolitorax/Teefax) Marcus Off
Vincent Lacoste (Goudurix/Grautvornix) David Turba
Valérie Lemercier (Miss Macintosh) Christin Marquitan
Fabrice Luchini (Julius Cäsar) Frank-Otto Schenk
Catherine Deneuve (Königin Cordelia) Katharina Lopinski
Charlotte Lebon (Ophélia) Kaya Marie Möller
Bouli Lanners (Olaf Grossebaf/Olaf Maulaf) Karl Schulz
Dany Boon (Têtedepiaf/Hirnisnichfilaf) Olaf Reichmann
Atmen Kelif (Pindépis)
Jean Rochefort (Lucius Fouinus/Luzius Filzus) Jürgen Thormann
Gérard Jugnot (Piratenkapitän) Axel Lutter
Götz Otto (Yadutaf/Vonixkomtnixaf) Götz Otto
François Damiens (Kartograf)
Dolores Chaplin (Frau Relax) Silvia Mißbach
u.a.

drehbuch
Grégoire Vigneron
Laurent Tirard
basierend auf den Comics von René Goscinny und Albert Uderzo

musik
Klaus Badelt

kamera
Catherine Pujol
Denis Rouden

regie
Laurent Tirard

produktion
Cinetotal
Fidélité Films
Film Kairòs
M6 Films
Morena Films
Wild Bunch

verleih
Concorde

Kinostart: 18. Oktober 2012

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25.10.2012 | mz |
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