Donnerstag, 22. August 2019

Sandmann, Osterhase, Weihnachtsmann, Zahnfee und der neue Hüter Frost
© DreamWorks Animation

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Sie sind die Helden unserer Kindheit: „Die Hüter des Lichts“ – allen voran der Weihnachtsmann, gefolgt vom Osterhasen, der Zahnfee und dem Sandmann, von denen jeder über einzigartige, unglaubliche Fähigkeiten verfügt. Und genau diese werden gebraucht, denn der düstere, bösartige Pitch verfolgt einen gefährlichen Plan. Pitch ist den meisten von uns bekannt als der Schwarze Mann, der sich im Dunkeln unter Betten versteckt und Angst und Schrecken verbreitet. Mit seiner Armee der Albträume droht er, die Welt in ewige Dunkelheit zu hüllen.

Doch das werden die vier Helden nicht zulassen! Vereint als „Die Hüter des Lichts“ ziehen sie in den Kampf und versuchen mit einem abenteuerlichen Plan, die Menschheit vor den dunklen Machenschaften des Pitch zu retten. Als sich dann auch noch der junge, rebellische Jack Frost auf die Seite der vier stellt, hat Pitch kaum mehr eine Chance. Denn wehe dem, der sich mit den Helden unserer Kindheit anlegt!

»Papa, sind der Weihnachtsmann und der Osterhase eigentlich Freunde?« Mit dieser Frage seiner kleinen Tochter Mary Katherine, die damals sechs Jahre alt war, fing für den Buchautor und Zeichner William Joyce vor 14 Jahren die Geschichte der „Hüter des Lichts“ an. Nachdem er eine Weile darüber nachgedacht hatte, antwortete er aus vollster Überzeugung: »Natürlich!«, und fing an, sich für Mary Katherine und ihren kleinen Bruder Jackson Gutenachtgeschichten auszudenken, in denen gleichzeitig nicht nur Weihnachtsmann und Osterhase, sondern auch Jack Frost, die Zahnfee, der Mann im Mond und der Schwarze Mann vorkamen. Mit der Zeit wurden die Geschichten immer ausführlicher, und Joyce bemerkte, was für ein großes Potenzial in ihnen steckte.

Inzwischen hat Joyce für seinen Animationskurzfilm The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore 2011 einen Oscar® erhalten und die Bücher der „George Shrinks“-Reihe und „Dinosaur Bob“ geschrieben. Und er hat nicht weniger als 13 Geschichten über die „Hüter des Lichts“ verfasst, von denen bislang erst fünf veröffentlicht wurden. Zusammengenommen ergeben die Geschichten ein fantastisches Universum mit den Helden der Kindheit im Zentrum, die hier stärkere und heroischere Figuren sind, als man es sich gewöhnlich vorstellt.

In Joyces Büchern ist der Weihnachtsmann, auch unter dem Namen North bekannt, der Anführer der Hüter. Aber auch er wurde seinerzeit vom Mann im Mond, »dem weisen Wächter über die Welt«, wie Regisseur Peter Ramsey ihn beschreibt, als Hüter ausgewählt. »Als der Mann im Mond zur Entscheidung kam, eine Gruppe ganz spezieller Leute zu entsenden, um die Kinder der Welt vor Pitch zu beschützen, war Nicholas St. North der Erste, den er erwählte«, sagt Joyce, der sich den Weihnachtsmann in seinem frühren Leben als Kosaken und Meister des Schwertkampfes vorstellte: »Er war der wildeste Krieger und dreisteste Dieb in ganz Russland«, bis er mit seiner neuen Mission beauftragt und zum Beschützer der Kinder wurde…

Alec Baldwin selbst sieht seine Filmfigur so: »Für mich besteht er aus mehreren unterschiedlichen Persönlichkeiten. Er ist eine Art Magier, fast schon wie der Zauberer von Oz. Er ist gütig wie dein Lieblingslehrer, und er will nur das Beste für seine Schutzbefohlenen, die Kinder. Als Person ist er davon besessen, dass seine Taten auch richtig anerkannt werden. Jeder soll wissen, dass der Weihnachtsmann den Laden schmeißt und niemand sonst – die Nummer eins, das ist er. Er streitet sich dauernd mit dem Osterhasen darüber, ob nun Ostern oder Weihnachten wichtiger ist. Was das betrifft, ist er ein Typ wie Donald Trump

In Joyces Büchern ist der Osterhase der letzte Abkömmling einer Rasse von Riesennagern, die, als Priester und Krieger zugleich, das Leben beschützen. Der Osterhase kann magische Portale herbeizaubern, durch die er blitzschnell an jeden Ort der Welt gelangen und so überall seine wundervoll verzierten Ostereier verteilen kann. »Das ist der coolste Osterhase, den es gibt«, sagt Hugh Jackman, der ihn im Film spricht. »Er ist ein knallharter Typ, Indiana Jones und Crocodile Hunter Steve Irwin zusammengenommen.

Er beschützt die Natur, er ist ein Martial-Arts-Profi und er ist unglaublich stark. Hoch springen kann er sowieso, aber er hat auch diese beiden Bumerangs in seinem Holster, die er genauso effektiv einsetzt, als ob es Sechsschüsser wären. Ich fand es toll, dass ich mit der Figur herumspielen und sie zu diesem leicht reizbaren Australier machen durfte, einem, der tough, geradlinig und immer ein bisschen missmutig ist. Er hat keine Zeit für Spielchen. Er hat einen Job zu erledigen, und daran lässt er sich von nichts und niemandem hindern.«

Isla Fisher spielt die Zahnfee, ein Wesen, das halb Mensch, halb Kolibri ist, und das Nacht für Nacht unterwegs ist, um die Milchzähne einzusammeln, die die Kinder am Tag verloren haben. »Sie ist eine kleine Person, aber sie hat diese wundevollen grünblauen Flügel und ganz große Augen«, sagt Fisher. »Vom Typ her ist sie schon ein Alphaweibchen – ein bisschen wie Tracy Flick in Election. Bei ihr muss alles exakt und pünktlich sein. Sie kann ziemlich rabiat sein, wenn es darum geht, die Zähne einzusammeln, aber sie kann auch ganz anders! Und sie ist immer ganz aufgeregt, wenn sie wohlgeformte Schneidezähne sieht.«

Ramsey führt aus: »Es hat eine Weile gedauert, bis wir eine klare Vorstellung davon hatten, wie die Zahnfee aussehen müsste. Aber nach ein paar Testvorführungen mit Islas Stimme kamen wir der Sache näher. Isla ist eine großartige Komödiantin, die aber auch die emotionalen Szenen ganz wundervoll hinbekommen hat und dabei genau die Balance aus Härte und Verletzlichkeit hält, sodass man wirklich versteht, was die Zahnfee antreibt. Sie hat alle ihre Charakterzüge perfekt hinbekommen.«

Die Zahnfee mag eine flatterhafte Person sein – der Sandmann ist dagegen ein ganz anderer Typ. Angefangen damit, dass der Sandmann (Sandy für seine Freunde) kein Wort sagt. Aber das muss er auch gar nicht. Als Schöpfer und Überbringer süßer Träume ist er derjenige, »der die Fantasie der Menschen beflügelt und sie im Traum alles mögliche erleben lässt«, wie Ramsey sagt.

Es war super, eine Figur zu haben, die sozusagen im Auge des Sturms steht. Sandy ist in vielen Szenen der Dreh- und Angelpunkt. Auch wenn er nicht spricht, ist seine Rolle von zentraler Bedeutung für die Hüter. Seine magische Fähigkeit, Träume zu erschaffen, ist wohl die stärkste überhaupt.«

Produzentin Christina Steinberg erklärt: »Er kommuniziert, indem er kleine Traumbilder über seinem Kopf erscheinen lässt. Er ist wie ein Buddha – er ist gelassen und ruhig, aber auch er hat eine andere Seite, die herauskommt, wenn er sich oder die Kinder verteidigen muss. Dann wird er zu einem leidenschaftlichen Kämpfer – aber genau wie Yoda in den Star Wars-Filmen eben nur dann, wenn es nicht anders geht. Mit seinem Sand kann er jedes beliebige Objekt erschaffen und in Notlagen einsetzen. So gewinnt er jeden seiner Kämpfe.«

Als die Hüter des Lichts zusammengekommen sind, wartet eine Überraschung auf sie: Durch einen Lichtstrahl, den der Mann im Mond zu ihnen herunterschickt, erfahren sie, dass ihnen beim Kampf gegen Pitch jemand zur Seite stehen soll, den sie definitiv nicht auf der Rechnung hatten: Jack Frost – die eigentliche Hauptfigur des Films. Jack ist Derjenige, dem das Publikum von Anfang an folgt, von seiner „Geburt“ als Jack Frost über das Treffen mit den Hütern, den Kampf gegen Pitch bis hin zum Ausgangspunkt der Geschichte, seiner Vorgeschichte als Mensch, an die er sich nicht erinnern kann.

»Das macht ihm sehr zu schaffen«, sagt Ramsey: »Er weiß, dass er Jack Frost heißt, aber das ist auch schon alles. Ansonsten weiß er nichts über seine Herkunft und was seine Bestimmung ist. Schlimmer noch, keiner kann ihn sehen, und im Gegensatz zu den Hütern glaubt auch keiner an ihn – kein Wunder, dass er ein Einzelgänger und Außenseiter ist.«

Für die Rolle des Jack suchten Ramsey und die anderen Filmemacher nach einem Schauspieler, der das Zeug zum Hauptdarsteller hat, der aber auch verspielt und verletzlich wirken und so die ganze Bandbreite von Jacks Charakter darstellen könnte. Mit Chris Pine fanden sie jemanden, der all das erfüllte.

»Wir fanden Chris in Star Trek großartig«, sagt Ramsey. »Er ist ein aufregender und schlauer Typ, und das sieht man sofort, wenn er ins Bild kommt. Er hat so ein Augenzwinkern, das man auch in seiner Stimme hören kann. Er ist ein Hauptdarsteller mit Energie, Charisma und Humor – also genau das, was auch Jack Frost ausmacht.«

Schließlich denkt Autor Joyce über die zwei Jahrzehnte nach, die er mit den Hütern verbracht hat: »Die Chance zu haben, mit diesen Typen zusammen Zeit zu verbringen, an die ich als Kind so fest geglaubt habe, ist einfach toll – ich meine jetzt, wo wir praktisch beste Kumpel sind«, sagt er. »So viele Kinder träumen davon, einmal mit dem Weihnachtsmann oder dem Osterhasen loszuziehen, und ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Und ich werde auch noch dafür bezahlt! Denn genau das tue ich ja, wenn ich meine Bücher schreibe, und auch, wenn ich mir den Film anschaue: mit den Typen abhängen, die für mich als Kind die Allergrößten waren. Kann es etwas Besseres geben?«

Auch wenn es schwer fällt, den Weihnachtsmann North (Nord) statt Santa zu nennen – Dreamworks ist ein sehr unterhaltsamer Trickfilm gelungen (bzw. Animationsfilm, wie man heutzutage dazu sagt). Er verliert in der deutschen Synchronisation kaum an Witz (einzig und allein der Zusammenhang von Hugh Jackman und dem Hasen mit dem Bumerang). Ein ganz besonderes Erinnerungsstück liefert dieser, als er zu einem kleinen Häschen schrumpft und genauso putzig guckt wie der ►Gestiefelte Kater, der übrigens auch aus dem Hause Dreamworks stammt! Auf jeden Fall ist es der richtige Film, um sich schon mal aufs bevorstehende Weihnachtsfest vorzubereiten… ■ mz

OT: Rise of the Guardians
USA 2012
Abenteuer/Fantasy/Animation
FSK: 0
97 min
3D

mit den Stimmen von
Chris Pine (Jack Frost) Florian David Fitz
Alec Baldwin (North)
Jude Law (Pitch)
Isla Fisher (Tooth) Hannah Herzsprung
Hugh Jackman (E. Aster Bunnymund) Matze Knop
Dakota Goyo (Jamie Bennett)
Georgie Grieve (Sophie Bennett)
u.a.

drehbuch
David Lindsay-Abaire
basierend auf dem Buch „The Guardians of Childhood“ von William Joyce

musik
Alexandre Desplat

regie
Peter Ramsey

produktion
DreamWorks Animation

verleih
Wild Bunch

Kinostart: 29. November 2012

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28.11.2012 | mz |
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