Mittwoch, 24. Juli 2019

Becky zeigt stolz ihren Ring.
© StudioCanal

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Ein ruiniertes Dinner. Ein Stripper, der sich unglücklich verplappert. Und ein zerrissenes Brautkleid. Kein Champagner mehr und erst Recht keine Lösung in Sicht. Regan, Gena und Katie eilen auf der Suche nach einer Lösung, wie sie das Chaos, das sie bei Beckys Junggesellinnenabschied angerichtet haben, wieder halbwegs in Ordnung bringen können, durch die New Yorker Nacht.

Am schlimmsten ist, dass Regan und Katie in alberner Champagnerlaune in das XXXL-Hochzeitskleid von „Mopsgesicht“ Becky geschlüpft sind und dieses geräuschvoll zerrissen haben – aus Versehen, versteht sich. Nun bricht die absolute Hektik aus, morgen ist der große Tag! Doch das Hotel dämmert im Feierabendschlaf, die Reinigungen und Schneidereien sind so spät natürlich sowieso geschlossen. Und dann ist da noch diese unbändige Lust, einfach zu feiern, um die guten alten Zeiten wieder heraufzubeschwören, um sich noch einmal so zu fühlen wie damals, als ihnen an der Highschool die Welt zu Füßen lag.

Eine wilde Nacht beginnt, in der die drei Freundinnen in Panik, es endgültig zu versauen, zu höchst kreativen Maßnahmen greifen. Doch es läuft anders als geplant, und ein Swimmingpool, die Mutter vom Ex, noch mehr Champagner und reichlich Sex lassen die Nacht völlig aus dem Ruder laufen…

»Einen Blick in den Kopf der modernen amerikanischen Frau zu werfen, ist ein verdammt komisches Unterfangen. Denn dort wimmelt es nur so von Widersprüchen«, erzählt Regisseurin Leslye Headland über ihr Regiedebüt, für das sie auch das Drehbuch schrieb. »Du sollst heiraten, aber bitteschön auch Karriere machen. Du sollst gut aussehen, aber niemals zeigen, wie viel Aufwand das kostet. Sei sexy, aber keine Schlampe. Immer voll im Trend, aber niemals oberflächlich. Und sei glücklich mit dem, was du hast, aber glaub immer daran, dass du immer noch mehr erreichen kannst. Meine Figuren sind die Fleisch gewordenen Verkörperungen dieser Widersprüche.

Schon der Originaltitel Bachelorette entstand in Abgrenzung von etwas anderem. In Ermangelung eines gebräuchlichen englischen Ausdrucks für „Junggesellin“ musste ich mir natürlich einen Spaß erlauben mit der einzigen verfügbaren Alternative. Also habe ich an die männliche Version „Bachelor“ die alberne und eigentlich abwertende weibliche Endung „ette“ angehängt.

Als ich damals die Geschichte in Form eines Theaterstücks zu Papier brachte, dachte ich eigentlich, dass ich etwas sehr Ernsthaftes produziere. Sie können sich also mein Entsetzen vorstellen, als bei der Premiere 2008 in Los Angeles das Publikum plötzlich in Gelächter ausbrach. All die ergreifenden Erkenntnisse, an denen ich so sorgsam gefeilt hatte, waren mit einem Mal nichts als Gags. Aber die Zuschauer haben natürlich nur auf die Absurdität jener Widersprüche reagiert, die diese Figuren im Kern ausmachen.«

Kein Wunder also, dass die slapstickgeladene, unverblümte und freche Komödie die Überraschung auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival war! Multitalent Kirsten Dunst überzeugt als perfektionistische Regan an der Seite von Isla Fisher als naive Katie, Rebel Wilson als aufgeregte Braut Becky und Lizzy Caplan als lebenshungrige, aber unsichere Gena in dieser pointierten, temporeichen Komödie, die beweist, dass Erwachsenwerden keine Frage des Alters ist. ■ mz

OT: Bachelorette
USA 2012
Komödie
FSK: 16
87 min

mit
Kirsten Dunst (Regan) Natascha Geisler
Rebel Wilson (Becky) Julia Ziffer
Lizzy Caplan (Gena) Anja Stadlober
Isla Fisher (Katie) Maria Koschny
Andrew Rannells (Manny) Rainer Fritzsche
Hayes MacArthur (Dale)
Kyle Bornheimer (Joe) Dennis Schmidt-Foß
James Marsden (Trevor) Robin Kahnmeyer
Ann Dowd (Victoria) Heike Schroetter
Adam Scott (Clyde) Sebastian Schulz
Ella Rae Peck (Stefanie)
Shauna Miles (Theresa) Martina Treger
Horatio Sanz (kaum attraktiver Typ) Gerald Schaale
u.a.

drehbuch
Leslye Headland

musik
Andrew Feltenstein
John Nau

kamera
Doug Emmett

regie
Leslye Headland

produktion
Gary Sanchez Productions
BCDF Pictures

verleih
StudioCanal

Kinostart: 25. Oktober 2012

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24.10.2012 | mz |
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