Montag, 17. Juni 2019

Zachry (Tom Hanks) auf dem Weg zu Mauna Sol
© Cloud Atlas Production GmbH/Jay Maidment

zur IMDb (function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=“http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js“;stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,’script‘,’imdb-rating-api‘); ► Trailer | Filmseite | Beitrag teilen var a2a_config = a2a_config || {}; a2a_config.linkurl = „http://www.screenmagazin.com/post/35666851531/cloud-atlas“; a2a_config.locale = „de“; a2a_config.color_main = „333“; a2a_config.color_border = „966“; a2a_config.color_link_text = „fff“; a2a_config.color_link_text_hover = „F63“; a2a_config.color_bg = „000“; a2a_config.color_arrow = „fff“; a2a_config.prioritize = [„facebook“, „twitter“, „google_buzz“, „email“]; http://static.addtoany.com/menu/page.js

Fünf Jahrhunderte umspannt das ambitionierte und verblüffende Epos Cloud Atlas und geht dabei Fragen über das Leben und dessen grundlegenden Sinn nach, mit denen sich die Menschen seit Beginn ihrer Geschichte und der Entwicklung bewussten Handelns und Denkens auseinandersetzen. Mit einem kaleidoskopischen Spektrum von Action, Gefühlen und eindringlich geschilderten menschlichen Beziehungen und Verbindungen strahlt sein Licht entlang einer unendlichen Zeitlinie. Es geht darum, dass Menschen ihre persönlichen Entwicklungslinien in einem anderen Leben wieder aufnehmen und ihre Beziehungen zueinander immer wieder neu knüpfen.

Alles beginnt 1846 auf einer Seereise im Pazifik: Auf seiner Heimreise mit der „Prophetess“ nach San Francisco vertraut der amerikanische Anwalt seine wachsenden Zweifel am Segen der Sklaverei seinem Tagebuch an. 1936 fasziniert dieses Reisetagebuch einen jungen Komponisten, der aber nur noch die Hälfte besitzt.

Inspiriert von den Schilderungen über die Schrecken der Kolonialzeit macht er sich an die Komposition seines musikalischen Meisterwerks, des „Wolkenatlas-Sextetts“. Darin thematisiert er musikalisch die Frage der Menschheit, ob sich einzelne Seelen in verschiedenen Epochen immer wieder begegnen können. In leidenschaftlichen Briefen an seinen Liebhaber berichtet er von seinem Aufenthalt bei einem genialen aber in die Jahre gekommenen Komponisten und bittet ihn gleichzeitig darum, die zweite Hälfte des Buchs ausfindig zu machen.

1973 begegnet eine ehrgeizige Journalistin seinem in der Zwischenzeit gealterten Liebhaber und Atomkraftexperten. Er vertraut sich ihr an und übergibt ihr wichtige Unterlagen zur Aufdeckung eines Atomskandals und die persönlichen Briefe von damals. In einem Plattenladen bestellt sie sich das „Wolkenatlas-Sextett“ und ist sich sicher, die Melodie zu kennen.

Ein Nachbarsjunge schreibt ihre Geschichte über die Entdeckung der Machenschaften zwielichtiger Atomkonzerne auf und schickt 2012 das Manuskript an einen Londoner Verleger. Dieses Buch lässt ihn erstmals darüber nachdenken, was Freiheit und Erfolg für ihn wirklich bedeuten. Gegen seinen Willen wird er in einem despotisch geführten Altenheim eingesperrt, aus dem er zu fliehen versucht.

Ein Video von seiner Flucht ermutigt 2144 in Südkorea eine geklonte Kellnerin, aus ihrem Gefängnis auszubrechen. Sie zeichnet ihre Erfahrungen und Wahrheiten auf, die auch in der post-apokalyptischen Welt des Jahres 2346 noch Gültigkeit besitzen und die Menschen zu einem Neubeginn und dem Streben nach dem Traum einer friedlicheren Zukunft ermutigen.

Die Filmemacher Lana und Andy Wachowski sind seit Langem mit Tom Tykwer befreundet und haben schon oft über eine Zusammenarbeit bei einem gemeinsamen Filmprojekt nachgedacht. Doch erst die Leidenschaft für David Mitchells Roman „Wolkenatlas“, die alle gleichermaßen packte, brachte die drei Filmemacher dazu, ihre Idee in die Tat umzusetzen.

Passend zur ungewöhnlichen Geschichte, die der Roman erzählt, schlossen sich die Filmemacher zu einer außergewöhnlichen kreativen Allianz zusammen. Gemeinsam schrieben sie das Drehbuch und übernahmen die Regie, um die als modernes literarisches Meisterwerk gefeierte Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen.

Die Geschichte aus Roman und Film umspannt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In verschiedenen Genres und Erzählstilen verdeutlicht sie, wie Ereignisse und getroffene Entscheidungen in einem Zeitalter auf unerwartete Weise in einem anderen nachhallen und so das Leben von anderen Menschen berühren und beeinflussen.

»Was uns sofort faszinierte, war diese Vielzahl an Ideen und Gedanken, das Mitgefühl für Menschen, die Kühnheit und der kreative Mut und dieses besondere Gefühl, das sich beim Lesen des Buchs einstellte. Es wirkte wie ein klassischer Stoff und war gleichzeitig etwas völlig Neues«, erinnert sich Lana Wachowski, die mit ihrem Bruder Andy und Tom Tykwer David Mitchells Roman adaptierte.

»Das Buch sprengt die Grenzen von Rasse und Geschlecht, von Ort und Zeit. Die Erzählung deutet an, dass die menschliche Natur all diese Grenzen überwinden kann. Das alles begeisterte uns an diesem Buch und schließlich begannen wir mit der Arbeit am Drehbuch.«

Andy Wachowski erklärt: »Der Schlüssel ist die Erkenntnis, dass es eben nicht sechs verschiedene Geschichten sind. Es ist nur eine einzige. Im Verlauf des Films bedingen und beeinflussen sich diese Handlungen und Zeiten gegenseitig – jede Einzelne. Weil sich all diese Menschen weiterentwickeln, erkennt man die Verbindungen zueinander in chronologischer Ordnung und kann so ihrer Entwicklung folgen.«

Fakt ist: Wer das Buch gelesen hat, weiß worum es geht. Wer den Film jedoch unvorbereitet ansieht, hat es schwer, diese Verbindungen der sechs Geschichten zueinander auszumachen. Das Epos geht fast drei Stunden, was der Zuschauer aufmerksam verfolgen muss, um teilweise versteckte Hinweise über etwaige Verbindungen der Geschichten aufschnappen zu können. Dabei wird man allerdings durch Actionelemente, visuell eindrucksvolle Bilder oder gewöhnungsbedürftige Dialekte abgelenkt.

Hinzu kommt, dass die Geschichten parallel erzählt erden. Immer wieder springt das Filmteam von einer Zeit in eine andere, zurück, vor, zurück, zurück, dann wieder noch weiter vor. Man hat zu tun, die einzelnen Geschichten nachzuvollziehen. Und da soll man auch noch deren Zusammenhänge erklären können, die so beiläufig eingefügt werden, dass man sie kaum wahrnimmt…

Der dünne Faden, an den die sechs Episoden gestrickt sind, ist aber nur ein Teil des Films, wie Tom Hanks bemerkt, der, wie auch die anderen Hauptdarsteller, sechs Rollen spielt und damit die Reise einer einzelnen Person während ihrer verschiedenen Aufenthalte im zeitlichen Kontinuum verdeutlichen soll:

»Häufig beobachten die Figuren etwas, das ihr Leben für immer verändern könnte. Dann müssen sie handeln, können Helden oder Feiglinge sein. Ein wichtiges Thema des Films ist die Frage, ob Geschichte nichts anderes ist als solche Schlüsselmomente, die miteinander verknüpft sind. Was macht das Menschsein aus? Sind es nicht eben die vielen Entscheidungen, die man treffen muss?«

»Diese Art des Geschichtenerzählens ist unglaublich unterhaltsam«, fährt Hanks fort. »Was immer man auch daraus für sich selbst lernen mag, nie gibt es einen Moment, an dem die Kamera keinen spektakulären Stunt oder kein tiefes menschliches Gefühl einfängt. Beim Lesen des Drehbuchs begann ich mich anfangs zu fragen, wer diese Menschen wohl wären, bis die Verbindungen untereinander klar wurden.

Auch ihre kreativen Kämpfe als Künstler, ihr Ringen ums Überleben und die von ihnen getroffenen Entscheidungen, die das eine Leben mit dem nächsten verknüpften, wurden nun deutlich. Ich war völlig gebannt und emotional total involviert. Drehbuch und Film sind eine perfekte Mischung aus David Mitchells Roman und der filmisch-kreativen Kraft unserer drei Regisseure. Es handelt sich hier um ein brillantes Stück filmischer Literatur, das durch die Zeiten hindurch die Verbindungen der Menschen zueinander erforscht.«

Dem kann Halle Berry, die wie Hanks in sechs verschiedene Rollen schlüpft, nur zustimmen: »Das alles war eine einzigartige Erfahrung für mich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich noch einmal einen ähnlichen Film wie diesen drehen werde. Er ist in seiner Art einmalig und ungewöhnlich – das liebe ich. So viele Grenzen und Barrieren werden hier überwunden, so viele aufregende Konzepte vorgestellt. Hoffentlich wird der Film die Zuschauer zum Nachdenken bringen, wie sie die Welt und ihr eigenes Leben wahrnehmen.«

Ja, hoffentlich! Ich schätze, wer den Roman nicht kennt, sollte sich ersatzweise den Film mehrmals ansehen, um die Zusammenhänge deutlich werden zu lassen. Andernfalls fühlt man sich von dem Hype um diesen Film in die Irre geführt und geht enttäuscht aus dem Kino. Immerhin hatte Mitchell in seinem Roman jede der sechs Geschichten nacheinander erzählt, dann den Plot nach einem dramaturgischen Höhepunkt in der Mitte jeder Geschichte abgebrochen und schließlich eine nach der anderen aufgelöst.

»Wir wussten, dass diese Struktur bei einem Film nicht funktionieren würde«, erinnert sich Lana Wachowski an die Anfänge des Projekts. »Aber diese Struktur ließ uns über Möglichkeiten nachdenken, wie wir die Beschränkungen konventionellen filmischen Erzählens überwinden könnten.«

David Mitchell hatte jedes einzelne Kapitel in einem anderen Stil geschrieben, »um die Unterschiede der einzelnen Geschichten deutlich zu machen. Ich dachte dabei an ein Menü mit einzelnen Gängen aus verschiedenen Küchen«, erzählt der Schriftsteller. Diese Konstruktion übernahmen die Filmemacher gerne, legten eine Geschichte als Drama, die anderen dann als Romanze, als Kriminalthriller, als Komödie und als futuristisches Science-Fiction-Abenteuer an.

Doch die erzählerische Kraft, die von diesem Stoff ausgeht, hat nichts mit der Art und Weise zu tun, wie diese Elemente sich unterscheiden, sondern wie sie sich nahtlos in ein Mosaik einfügen, wie es Andy Wachowski nennt: »Während man sich von Szene zu Szene bewegt, erschafft man sich im Kopf dieses Mosaik, findet man automatisch die Verbindungen. Ganz intuitiv gingen wir mit unserem Film also in diese Richtung.«

Jede einzelne Szene, jede Figur und jede Beziehung, die sie im Buch zu einer anderen knüpfte, schrieben die Filmemacher in einem Prozess des kreativen Komprimierens und Destillierens auf einzelne Karteikarten. Diese legten sie auf den Boden und ordneten sie in Gruppen. Andy Wachowski erklärt diese Verfahrensweise näher:

»Wenn man auf Hunderte dieser Karten starrt, und der dramaturgische Mechanismus von Cloud Atlas zerlegt ist, dann sieht man alle Figuren Seite an Seite. Auf ganz natürliche Weise wird man von Punkten angezogen, an denen diese Figuren ähnliche Entwicklungskurven haben, wo die Geschichte einer Figur weitergeführt wird, oder gerade zu Ende gegangen ist. Man kann so die Entwicklung genau verfolgen.«

Das Problem ist nur, dass der unvorbereitete Zuschauer diese Übersicht nicht besitzt. Beim ersten Beschauen des Films bekommt er diese Karten in Form von Bruchstücken der jeweiligen Geschichten „in die Hand“. Erst beim zweiten Betrachten des Stoffs kann er dann näher auf die Zusammenhänge eingehen und versuchen, diese zu verstehen.

Die Filmemacher erforschten auch das Motiv der unendlichen Wiederholung, das sich durch den Roman zieht. Das ermöglicht starke Déjà-vu-Momente: Wenn sich die Blicke von Figuren scheinbar zum ersten Mal treffen, können diese Figuren das Gefühl haben, sie wären sich schon früher begegnet. Auf die gleiche Weise können die Töne einer bestimmten Sinfonie für einen Angestellten in einem Musikgeschäft eindringlich vertraut wirken, weil er selbst vielleicht der Mann gewesen ist, der diese Sinfonie in einem früheren Leben komponierte.

Um all das erreichen zu können, erweiterten die Filmemacher Mitchells Kunstgriff, verschiedenen Figuren über verschiedene Zeitalter ein Geburtsmal in der Form eines Kometen zu geben, um die Weiterentwicklung der einzelnen Persönlichkeiten zu zeigen. »In meinem Buch«, so David Mitchell, »deutet dieses Geburtsmal an, dass es sich um die gleiche, wiedergeborene Figur handelt … um eine Seele, die die Ewigkeit durchkreuzt und dabei ihre äußerliche Hülle und Form verändert.«

Im Film verdeutlicht sich diese Wiedergeburt durch die Schauspieler selbst, die in einem Zeitalter nach dem anderen in unterschiedlichen Rollen auftauchen und damit einen visuell fesselnden roten Faden für die Geschichte kreieren. Tom Tykwer erklärt das Konzept näher:

»Als wir die Verbindungen zwischen den Figuren durch die verschiedenen Zeiten hindurch konstruierten und auch das Phänomen diskutierten, dass manchmal der Eindruck entsteht, eine Figur beendet, was eine andere Hunderte Jahre zuvor begonnen hatte, fragten wir uns: ‚Warum könnte nicht ein und derselbe Schauspieler diese Figuren darstellen?’ Warum besetzen wir den Film nicht auf der Grundlage der Idee, dass jeder Schauspieler nicht eine einzelne Rolle, sondern verschiedene Rollen verkörpert, die in ihrer Gesamtheit die Entwicklung dieses einen Menschen verdeutlichen?«

Die Schauspieler tauchen in den aufeinanderfolgenden Zeitebenen des Films auf ganz natürliche Weise als komplett unterschiedliche Personen auf, sie sind in verschiedenen und vielfältigen Altersperioden und Schauplätzen zu sehen, häufig sogar mit unterschiedlichen Ethnien und Geschlechtern. William Conacher, Peggy Hall-Plessas und Julia Wilson-Dickson, renommierte Sprachlehrer und ausgewiesene Dialektspezialisten, arbeiteten eng mit den Schauspielern zusammen.

Um glaubhafte Darstellungen der unterschiedlichen Ethnien auf die Leinwand bringen zu können, mussten die Schauspieler aus Nordamerika, Australien, Großbritannien, China, Deutschland und Korea sich sprachlich anpassen – mit Hilfe dieser Coachs und entsprechend der sich verändernden Kulturen, der sie auf der Leinwand angehören.

»Zu den Figuren, die ich im Film verkörpere, gehört eine blonde Deutsch-Jüdin und eine Frau aus dem 24. Jahrhundert«, erzählt Halle Berry. »Für einen Schauspieler ist das eine aufregende Vorstellung und eine enorme Herausforderung!« Zugleich stellt Berry aber fest:

»Menschen sind nur Menschen. Und das werden sie immer bleiben, unabhängig von den Zeiten und Umständen, in denen sie leben. In jeder von mir dargestellten Figur musste ich eine menschliche Qualität finden, die jeder nachempfinden kann. Denn wir alle sind nur Fleisch und Knochen, Herz und Verstand.«

Das Bild des Geburtsmals verloren die Filmemacher nicht aus den Augen. Statt es als Zeichen des Übergangs einzusetzen, benutzten sie das Mal, um eine Person zu markieren, die einen bestimmten Grad der Erkenntnis erreicht hatte und vor einer wichtigen, schwierigen Entscheidung stand, die ihr eigenes Leben oder das von anderen nachhaltig verändern würde. Tom Tykwer erklärt das näher: »Wir verstanden es eher als Symbol einer Person, die in ihrer Lebenszeit etwas tut oder erschafft, das dann eine andere Person, die dieses Zeichen trägt, in der nächsten Lebenszeit inspiriert.«

All diese Überlegungen machen für den Zuschauer doch erst dann einen Sinn, wenn dieser sie auch versteht. Und das funktioniert hier nicht – zumindest nicht auf Anhieb. Wenn man für einen Film erst eine Anleitung braucht, verliert er an Attraktivität. Man liest ja auch nicht gerne Bücher mit hunderten von Fußnoten. Da verliert man schnell den Überblick.

Was das Filmemachertrio allerdings schafft, ist, sechs unterschiedliche Geschichten über Liebe, Mut, Hoffnung und Glaube, Verrat, Kampf und Verlust zu erzählen, die dem Zuschauer das große Weltbild aufzeigen, Ursache und Wirkung, Handlungen und deren Folgen, und dass ein Jeder austauschbar ist, unbeachtet Hautfarbe und Geschlecht. Wenn es um Gefühle geht, sind alle Menschen gleich.

Das untermauern auch die zahlreichen namhaften Schauspieler aus aller Welt, die in die verschiedenen Rollen schlüpfen. Ein großes Lob geht an die Maskenbildner, die hier ihr Können unter Beweis stellen! So manche Schauspieler sind nicht wiederzuerkennen, dass man am Ende erstaunt den Abspann verfolgt, wenn die Schauspieler und deren Rollen aufgezeigt werden.

Und was die Melodie betrifft, hätten die Komponisten ja wenigstens eine eingängige Melodie komponieren können, die man auch als Zuschauer sofort wiedererkennt, was wiederum hätte helfen können, die Zusammenhänge zu finden. Aber genug davon! Der Film, der im Gegensatz zum Roman den Originaltitel beibehalten hat und nicht eingedeutscht wurde, ist optisch und technisch grandios und erzählerisch einzigartig, doch sollte man sich schon vorher mit dem Stoff beschäftigen oder den Film zweimal sehen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Cloud Atlas ist lustig, spannend, melancholisch, generell anspruchsvoll aber auch ein wenig zu lang – wenn man ihn jedoch auf die sechs Geschichten herunterrechnet vielleicht auch nicht. Vor allem aber ist er eins: etwas Besonderes! ■ mz

OT: Cloud Atlas
USA/D 2012
Drama/SciFi
FSK: 12
173 min

mit
Tom Hanks (Dr. Henry Goose/Hotelportier/Isaac Sachs/Dermot „Duster“ Hoggins/Cavendish-Double/Zachry) Joachim Tennstedt
Halle Berry (Stammesmitglied/Jocasta Ayrs/Luisa Rey/Partygast/Ovid/Meronym) Melanie Pukaß
Jim Broadbent (Captain Molyneux/Vyvyan Ayrs/Timothy Cavendish/Koreanischer Musiker/Prescient 2) Frank-Otto Schenk
Hugo Weaving (Haskell Moore/Tadeusz Kesselring/Bill Smoke/Schwester Noakes/Vorstand Mephi/Alter Georgie) Oliver Stritzel
Jim Sturgess (Adam Ewing/Hotelgast/Megans Vater/Highlander/Hae-Joo Chang/Adam/Zachrys Schwager) Nico Mamone
Doona Bae (Tilda/Megans Mutter/Mexikanerin/Sonmi-451/Sonmi-351/Sonmi Prostituierte)
Ben Whishaw (Schiffsjunge/Robert Frobisher/Plattenladenverkäufer/Georgette/Dorfbewohner) Tobias Nath
Keith David (Kupaka/Joe Napier/An-kor Apis/Prescient)
James d’Arcy (Rufus Sixsmith/Schwester James/Archivar)
Xun Zhou (Direktorin Talbot Hotel/Yoona-939/Rose)
David Gyasi (Autua/Lester Rey/Duophysite)
Susan Sarandon (Madame Horrox/Ältere Ursula/Yusouf Suleiman/Äbtissin) Kerstin Sanders-Dornseif
Hugh Grant (Rev. Giles Horrox/Rausschmeißer im Hotel/Lloyd Hooks/Denholme Cavendish/Seher Rhee/Kona Häuptling) Patrick Winczewski
u.a.

drehbuch
Tom Tykwer
Lana Wachowski
Andy Wachowski
basierend auf dem Roman von David Mitchell

musik
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer

kamera
Frank Griebe
John Toll

regie
Tom Tykwer
Lana Wachowski
Andy Wachowski

produktion
Cloud Atlas Productions GmbH
X-Filme Creative Pool
Anarchos Pictures
A Company Filmproduktionsgesellschaft
ARD Degeto Film
Ascension Pictures
Five Drops
Media Asia Group

verleih
X-Verleih/Warner Brothers

Kinostart: 15. November 2012

http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_ssw&ServiceVersion=20070822&MarketPlace=DE&ID=V20070822%2FDE%2Fangelonemedia-21%2F8003%2F499fb05a-9463-4517-8e62-d160b9802475&Operation=GetDisplayTemplate Amazon.de Widgets

13.11.2012 | mz |
Kategorien: ohne