Mittwoch, 13. Dezember 2017
Doctor Strange
Die offizielle Vorgeschichte zum Film
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© Marvel/Panini Comics

Zu den Marvel-Filmen erscheint als Comic oftmals noch eine offizielle Vorgeschichte zur aktuellen filmischen Umsetzung, um bestimmte Handlungen einzelner Charaktere zu verdeutlichen oder Themen in der Geschichte zu unterstreichen. Im Panini-Verlag ist vor kurzer Zeit nun die offizielle Vorgeschichte zum Film Doctor Strange erschienen, der seit einiger Zeit in den Kinos läuft.

Die Handlung beginnt in London am Britischen Museum, wohin der spätere Bibliothekar Wong ausgesandt wurde, eine Novizin zu stellen, die ein mächtiges Artefakt an sich gebracht hat - ein magisches Zepter, und dieses auch einzusetzen weiss. Gegen dessen Energie und Kraft ist Wong allein jedoch machtlos und kehrt zurück nach Kamar-Taj, wo sich der Sitz und die Lehranstalt der Ältesten befindet. Kurz darauf versuchen vier Beschützer der Erde, darunter auch der spätere Filmgegenspieler Kaecilius, mit ihren Fähigkeiten dieser Frau das Zepter abzunehmen - was tatsächlich auch gelingt, nachdem Kaecilius selbst zuvor ebenfalls allein gescheitert war.

Die Älteste und Mordo verschlägt es nach China, weil dort der magische Pfeil des Apollon entdeckt wurde. Dieser, wie auch der Bogen des Apollon, sind einer Gruppe Banditen in die Hände gefallen, die nun friedliche Bauern unterjocht. Die beiden Helden setzen dem ein Ende und reisen zurück nach Kamar-Taj.

Ein wenig später bekommt man mit, warum sich Kaecilius der Bruderschaft angeschlossen hat. Er hat in Dänemark Frau und Kind verloren und versucht nun, seine Schmerzen mit Hilfe der Lehren der Ältesten zu überwinden. Leider fühlt er sich nicht vollends in allen Belangen beraten und beschuldigt die Älteste, ihm Wissen vorzuenthalten. Er verbündet sich mit weiteren „Meistern“ und verspricht Ihnen mehr Wissen und Macht, welche sie hoffen, aus den entsprechend verwahrten Büchern in der Bibliothek zu erlangen. In diese brechen sie dann ein... Die Geschichte wird im Kinofilm fortgeführt.

Grundsätzlich werden dem Leser die Figuren etwas näher gebracht. Im Film liegt der Focus natürlich auf Benedict Cumberbatchs Hauptrolle des Mediziners Doktor Stephen Strange. Nichtsdestotrotz ist diese Ouvertüre interessant, da sie die Motivation, speziell von Kaecilius, in den Vordergrund rückt. Die Zeichnungen des Künstlers Jorge Fornes sind teils recht gut, allerdings erinnern nur manchmal die Gesichter auch an die Darsteller im Film.

Jedem Liebhaber des Films kann diese kleine Vorgeschichte von Autor Will Corona Pilgrim empfohlen werden. Sie gibt den Personen im Film noch ein bisschen mehr Tiefe und befasst sich vorab schon mit den Rahmenbedingungen, die wir zeitlich erst später kennenlernen, was auch dramaturgisch richtig ist. ■ mh

13. Dezember 2016

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